Containerschiff wird beladen

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Funktionierende Handels- und Lieferbeziehungen sind das Nervensystem industrieller Fertigungsprozesse in einer international so hoch verflochtenen Volkswirtschaft wie der deutschen. Wenn sie stocken, hat das direkte Auswirkungen auf unsere Unternehmen und unsere Wirtschaftsleistung. Gestörte oder gar unterbrochene Lieferketten stellen dabei in der aktuellen Corona-Krise eines der größten Risiken beim Wiederhochlauf der industriellen Produktion dar.

Aufgrund dieser zentralen Bedeutung von intakten Lieferketten wurde beim Treffen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten am 15. April 2020 beschlossen, dafür Sorge zu tragen, „dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert“. Wir haben dazu im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Kontaktstelle zur Sicherstellung der Lieferketten eingerichtet.

Die Kontaktstelle dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen, die Probleme in ihren Lieferketten haben, sei es auf europäischer Ebene oder global. Sie behandelt sowohl Schwierigkeiten bei der Herstellung und Lieferung von Zuliefererprodukten, als auch der allgemeinen Rohstoffversorgung. Betroffene Unternehmen können sich an die Emailadresse kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.

Die Bundeskontaktstelle steht mit Bundesministerien, Länderwirtschaftsministerien und Verbänden in engen Austausch, um zeitnah und fallspezifisch handeln und Erfahrungen schnell austauschen zu können.