Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Referat Z-FV-VG Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@bmwi.bund.de
Hauptadresse: www.bmwi.de

I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=378855

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:
elektronisch via:
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=378855

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Bezeichnung:
Serviceleistungen der Telefonzentrale für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Referenznummer der Bekanntmachung:
17104/004-21#006

II.1.2) CPV-Code
Hauptteil:
Telefonzentraldienste (64214200)

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung
Die Leistungen der Telefonzentrale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sollen von einem externen Dienstleister erbracht werden, der das BMWi im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern von Unternehmen und Institutionen unterstützt.

Die Telekommunikationsanlagen des BMWi in den Hauptliegenschaften Berlin und Bonn sind mit jeweils einem SIP Trunk an das externe Call Center anzubinden. Die Einrichtung und der Betrieb der SIP-Verbindungen zu den Hauptstandorten des BMWi stehen in der Verantwortung des Auftragnehmers. Die SIP-Anbindungen zwischen der/den Tk-Anlage(n) des Auftragnehmers und den Hauptliegenschaften Berlin und Bonn müssen so eingerichtet werden, dass eine Verschlüsselung der Gesprächs- und Signalisierungsdaten gewährleistet ist. Hierzu werden folgende Anforderungen an die Tk-Anlage(n) des Auftragnehmers gestellt:

  • Eine Verschlüsselung der SIP Kommunikation per TLS Version 1.2 (gem-gemäß. IETF RCF5246) muss unterstützt werden („SIP over TLS“).
  • Eine Verschlüsselung der Gesprächsdaten mittels SRTP (gem-gemäß.IETF RFC3711) muss unterstützt werden.
  • TLS und SRTP sind zwingend in Kombination einzusetzen.

Die Verschlüsselung der Signalisierungs- und Gesprächsdaten ist mit dem Provider entsprechend abzustimmen.

Es ist zu gewährleisten, dass die Signalisierung der Rufnummern unverändert bleibt.

Die für die Vermittlungstätigkeit zur Verfügung gestellten Informationen sind zum Teil VS-NfD eingestuft. Sie werden nach den Vorgaben des BSI verschlüsselt vom BMWi zum Auftragnehmer übertragen. Informationen für statistische Zwecke, z.B. über das Gesprächsaufkommen des Call-Centers für das BMWi, sind vom Auftragnehmer auf Abruf bereitgzustellen.

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.:
565.000,00

Währung:
EUR Euro

II.1.6) Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
Hauptteil:
Fernsprech- und Datenübertragungsdienste (64210000)

Hauptteil:
Call-Center (79512000)

II.2.3) Erfüllungsort
NUTS-Code:
Berlin (DE30)

Hauptort der Ausführung:
Geschäftssitz des Auftragnehmers.
Als Standort der Telefonzentrale ist zwingend ein Ort auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vorzusehen.

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung
Vorrangiges Ziel ist die professionelle (schnell, verständlich, höflich) und qualitativ hochwertige (kompetent, inhaltlich zielführend) Entgegennahme und Beantwortung bzw. Bearbeitung von Anrufen durch die Telefonzentrale im Auftrag des BMWi. Hierbei ist insbesondere ein differenziertes Vorgehen in Abhängigkeit der Anrufer/innen und des jeweiligen Anliegens von hoher Wichtigkeit, um die Organisationseinheiten des BMWi von externen Telefonanrufen weitestgehend zu entlasten.

Der Dienstleister nimmt alle eingehenden Anrufe der Telefonzentrale entgegen. Diese sollen inhaltlich, sachlich sowie problembezogen in deutscher, bei Bedarf auch in englischer Sprache, bearbeitet und ggf. beantwortet werden, z.B. bei der Suche nach allgemeinen Informationen zu einem bestimmten Thema mit Hinweis auf die BMWi-Homepage (Dossiers, FAQs usw.) oder bei konkreteren Fragen/Beschwerden mit Verweis auf BMWi-Hotlines, Web-Seiten der nachgeordneten Behörden (Bundesnetzagentur, BAFA usw) oder thematische Satellitenseiten des BMWi (Existenzgründerportal, Deutschland machts effizient usw).

Sofern eine Beantwortung der Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern nicht erfolgen kann, nimmt die Telefonzentrale die Kontaktdaten des Anrufers/der Anruferin auf, insbesondere die E-Mail-Anschrift, um eine spätere schriftliche Beantwortung durch den Bürgerdialog des BMWi zu ermöglichen.

Die Bandbreite der durch die Anrufer angesprochenen Themen ist weit und kann auch Themen umfassen, die nicht in den Verantwortungsbereich des BMWi fallen. Anfragen, die originär nicht in die Zuständigkeit des BMWi fallen, aber trotzdem an das BMWi gerichtet werden, sind kompetent weiterzuleiten oder entsprechende Zuständigkeiten sind aufzuzeigen.

II.2.5) Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

II.2.6) Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.:
565.000,00

Währung:
EUR Euro

II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Beginn:
01.06.2021

Ende:
31.05.2024

Dieser Auftrag kann verlängert werden:
Der Vertrag kann zwei Mal um jeweils 12 Monate verlängert werden.

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11) Angaben zu Optionen
Optionen:
ja

Beschreibung der Optionen:
Optionale Vertragsverlängerung um zwei Mal 12 Monate bis maximal 31.05.2026.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein

II.2.14) Zusätzliche Angaben
Der unter II.1.5 und II.2.6 angegebene geschätzte Wert ist der rechnerische Durchschnitt einer Spanne von 515.000 bis 615.000 Euro ohne USt. für 60 Monate.

Die Anzahl der tatsächlichen Anrufe kann starken Schwankungen unterworfen sein. Insbesondere aktuelle politische Ereignisse und Diskussionen, Krisen, Gesetzgebungsverfahren, neu anlaufende Förderprogramme sowie andere Situationen können zu einem zeitweilig erheblichen Ansteigen von Anrufen führen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen
3. Handelsregisterauszug (A)

Nachweis der Eintragung in das Berufs- und Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschrift des jeweiligen Landes, in dem der Bewerber ansässig ist, für Deutschland das Handelsregister; ggf. Vereinsregister. Mindestanforderungen: Aktueller Ausdruck (nicht älter als 6 Monate zum Ende der Angebotsfrist).

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen
2. Formfreie Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (A)

Mindestanforderungen: Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz, ermittelt als Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, von mindestens 300.000 Euro (netto) vorausgesetzt. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die finanziellen Kapazitäten der einzelnen Mitglieder summiert werden. Dabei können ggf. auch die Ressourcen von Subunternehmen Berücksichtigung finden, sofern sich diese in der Verpflichtungserklärung (Vordruck) rechtsverbindlich zur Übernahme bestimmter Leistungsanteile für den Fall der Zuschlagserteilung verpflichtet haben.

4. Im Angebot sind einschlägige Kompetenzen und Erfahrungen anhand von vier konkreten Referenzprojekten auszuweisen, die die Fachkunde und Leistungsfähigkeit des Bieters im Hinblick auf den ausgeschriebenen Leistungsgegenstand belegen. Dazu sind zu jedem der nachstehend genannten Kriterien Ausführungen vorzunehmen und einschlägige Referenzleistungen seit 2018 darzustellen (ein Referenzprojekt pro Kriterium):

a: Kriterium 1 „Öffentlicher Auftraggeber“: Erfahrungen und Kenntnisse bei der Leistungserbringung für einen öffentlichen Auftraggeber (z.B. Bund, Land, Kommune). Als öffentlicher Auftraggeber gilt dabei § 99 GWB.

b: Kriterium 2 „Umfang“: Erfahrungen und Kenntnisse bei einem Leistungsumfang, möglichst vergleichbarer Art, von mindestens mehr als 2.000 Anrufen pro Monat.

c: Kriterium 3 „Schulungskonzept“: Erfahrungen und Kenntnisse bei der Leistungserbringung, bei der vom Auftraggeber ein Schulungskonzept verlangt wurde.

d: Kriterium 4 „IT-Sicherheits- u. Datenschutzkonzept“: Erfahrungen und Kenntnisse bei der Leistungserbringung, bei der vom Auftraggeber ein Sicherheitskonzept hinsichtlich der Einhaltung von Datenschutz und IT-Sicherheitsbestimmungen verlangt wurde.

Die Referenzleistungen sind jeweils einem der genannten Kriterien eindeutig zuzuordnen. Mehrfachnennungen von Auftraggebern und auch von einzelnen Referenzprojekten sind zulässig, sofern bei Letzterem dargelegt wird, welchen konkreten Bezug Teilleistungen zu mehreren der genannten Kriterien aufweisen.

Auf die Möglichkeit, Erfahrungen und ggf. Referenzen von benannten Subunternehmern beizubringen, wird ausdrücklich hingewiesen, sofern diese sich für den Fall der Auftragserteilung bereits verbindlich verpflichtet haben.

5. Subunternehmerverpflichtungserklärung (Vordruck) (A) sofern zutreffend: Sofern ein Bieter sich zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft, hat er eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, in der dieser sich verpflichtet, die bezeichneten Leistungsteile im Falle der Auftragserteilung als Subunternehmer zu übernehmen. In diesem Fall handelt es sich bei der Vorlage der Erklärung um ein Ausschlusskriterium.

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Unternehmensdarstellung (A)

Formfreie Unternehmensdarstellung (inkl. Mitarbeiterzahl, Rechtsform, Hauptsitz und weiteren Standorte, Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkten). Diese ist im Falle einer Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern getrennt vorzulegen. Vorausgesetzt wird eine mindestens dreijährige nachweisbare Tätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten Tätigkeitsschwerpunkten sowie eine Mitarbeiteranzahl von durchschnittlich mindestens 10 fest angestellten Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen können summiert werden), ermittelt als Durchschnitt der letzten drei Jahre. Die Darstellung soll auch die Anzahl der Mitarbeiter/innen in Teilzeitstellen, befristeten und geringfügig beschäftigen Arbeitsverhältnissen enthalten.

III.2) Bedingungen für den Auftrag
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags
6. Bietergemeinschaftserklärung (Vordruck) (A) sofern zutreffend: Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird, handelt es sich bei der Vorlage der Erklärung um ein Ausschlusskriterium.

7. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Vordruck) (A): Der Bieter hat mit dem Angebot eine „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)“ vorzulegen, die u.a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.

8. Ausschluss von Interessenkollisionen - Eigenerklärung, dass der Bieter im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine auftragsfremden wirtschaftlichen Interessen gegenüber Dritten verfolgt und dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufträgen und Auftraggebern durch strukturelle/personelle Separierungen ausgeschlossen werden. (A)

9. Vorhandensein eines Qualitätsmanagement- und Informationssicherheitsmanagementsystems - Eigenerklärung über das Vorhandensein eines angemessenen unternehmensinternen Qualitätsmanagement- und Informationssicherheitsmanagementsystems. (A)

10. Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare Haftungsabsicherung - Nachweis des Vorliegens bzw. formfreie Eigenerklärung über die Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Haftungsabsicherung. (A)

Mindestanforderung: Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit mit einer jährlichen Mindestdeckungssumme von mindestens 500.000 Euro.

11. Sicherheitsüberprüfung - Eigenerklärung zum Einsatz von sicherheitsüberprüftem Personal und zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des BMWi. (A)

12. Datenschutz, Auftragsdatenverarbeitung (AV-V) - Eigenerklärung über die Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung mit dem Auftraggeber eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung gem. § 11 BDSG abzuschließen und sich ggf. schriftlich zur Einhaltung weiterer Vertraulichkeitsvorschriften zu verpflichten. (A)

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen:
ja

IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag:
07.04.2021

Ortszeit:
11:00

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch (DE)

IV.2.6) Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis:
31.07.2021

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag:
07.04.2021

Ortszeit:
11:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

VI.3) Zusätzliche Angaben
Es handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Angeboten verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf www.evergabe-online.info bereit.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich bei der Vergabestelle des BMWi (s. Ziffer I.1) zu rügen. Sofern der öffentliche Auftraggeber einer Rüge nicht abhilft, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der zuständigen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des BMWi, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen/können, beantragt werden (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat Z-FV-VG
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-186150
E-Mail: Vergabestelle@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
04.03.2021