Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Referat Z-FV-Vg Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 30-186157479
E-Mail: vergabestelle@bmwi.bund.de
Hauptadresse: www.bmwi.de

I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=356600

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen. Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:
elektronisch via:
https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=356600

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags Bezeichnung:
Durchführung und Fortentwicklung des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung für den Zeitraum 01.01.2021–30.06.2023

Referenznummer der Bekanntmachung:
13005/008-13#022 (1) KOFA

II.1.2) CPV-Code
Hauptteil:
Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung (73200000)

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung
Inhalt des Auftrags ist die Fortführung und Weiterentwicklung des KOFA. Mit dem KOFA verfolgt das BMWi drei wesentliche Ziele.

Ziele Unterstützung von KMU

Das KOFA soll KMU bei ihrer Fachkräftesicherung unter dem Leitgedanken „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützen. Dabei geht es im Kern darum, eine vorausschauende und strategische Personalpolitik als Schlüsselelement der Fachkräftesicherung für KMU zugänglich zu machen. Dies umfasst die Ermittlung von Fachkräftebedarfen, die Weiterqualifizierung der Unternehmensmitarbeiter sowie die Rekrutierung und Bindung neuer Fachkräfte. Das Unterstützungsangebot des KOFA richtet sich an KMU direkt sowie an Multiplikatoren, um einen hohen Wirkungsgrad des Unterstützungsangebotes zu erreichen.

Sensibilisierung der KMU

Das KOFA soll KMU für die Notwendigkeit und Möglichkeiten einer vorausschauenden Fachkräftesicherung sensibilisieren. Hierbei kommt es zum einen darauf an, dass KMU die Fachkräftesicherung als ein für sie wichtiges Handlungsfeld erkennen. Zum anderen soll das KOFA der Fachkräftesituation angepasste neue Konzepte und Instrumente zur Sicherung des Fachkräftebedarfs aufzeigen, die die Personalpolitik von KMU sinnvoll erweitern können. Dabei können KMU direkt oder indirekt, z. B. über Multiplikatoren oder Medien, sensibilisiert werden.

Expertise Zentrum und Think Tank für Fachkräftesicherung

Das KOFA soll in seiner Funktion als Kompetenzzentrum ein zentraler Experte und Impulsgeber rund um das Themengebiet Fachkräftesicherung sein. Seine Expertise stützt sich auf empirisch fundierte Analysen und berücksichtigt aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Fachliteratur zum Thema Fachkräfte- und Personalpolitik. Sie beruht auch auf dem direkten Austausch mit KMU und Multiplikatoren. Die Expertise des KOFA richtet sich primär an KMU und Multiplikatoren und trägt damit fundiert zur Unterstützung und Sensibilisierung bei. Zudem soll es als Think Tank Beiträge zu politischen Initiativen – wie etwa der Nationalen Wei-terbildungsstrategie – liefern und hierdurch eine evidenzbasierte Fachkräftepolitik unterstützen.

Durch die Weiterentwicklung des KOFA sollen der Wirkungsgrad und die Sicht-barkeit des KOFA unter KMU und Multiplikatoren verbessert werden. Des Weiteren soll der Auftragnehmer auf einen verbesserten Brückenschlag zwischen Sensibilisierung und konkreten Handlungen hinwirken. Häufig fällt es Unternehmen, die für sich einen Handlungsbedarf erkannt haben, schwer, geeignete Maßnahmen zügig anzugehen. Hierfür sollen insbesondere die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren in geeigneten Veranstaltungsformaten (z. B. Follow Ups) mit KMU und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden.

Zielgruppen

Die Zielgruppen des KOFA sind damit:

  • KMU.
  • Multiplikatoren, die Ansprechpartner von KMU zum Thema Fachkräftesicherung sind. Hierzu zählen insbesondere Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Arbeitsagenturen, regionale Fachkräftenetzwerke, Bildungsanbieter, Akteure aus fachkräftespezifischen Förderprogrammen, Wirtschaftsverbände und Wirtschaftsförderungen, Ministerien und Hochschulen.
  • Medien und die breite Öffentlichkeit.
  • Politische Entscheidungsträger im Bereich der Fachkräftepolitik.

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.:
4.865.000,00

Währung:
EUR Euro

II.1.6) Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung

II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
Hauptteil:
Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung (75130000)

Hauptteil:
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung (75131000)

Hauptteil:
Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)

Hauptteil:
Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste (79400000)

Hauptteil:
Datenverwaltung (72322000)

Hauptteil:
Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten (79421000)

Hauptteil:
Veranstaltung von Seminaren (79951000)

Hauptteil:
Dienstleistungen im Bereich Film und Videofilm (92100000)

Hauptteil:
Veröffentlichungen (22120000)

Hauptteil:
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung (72000000)

II.2.3) Erfüllungsort
NUTS-Code:

Berlin (DE30)
Hauptort der Ausführung:

Geschäftssitz des Auftragnehmers. Hauptsitz des Auftraggebers: BMWi, Scharnhorststraße 34-37, 10115 Berlin.

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung

Die zu erbringenden Leistungen sind in den nachfolgenden fünf Arbeitspaketen beschrieben.

Arbeitspaket (AP 1): Erstellen empirischer Analysen zu Themen der Fachkräftesicherung und zielgruppengerechte Aufarbeitung

Das KOFA soll als Kompetenzzentrum über Expertise betreffend sämtliche Fragen der Fachkräftesicherung verfügen und diese Expertise KMU und Multiplikatoren sowie weiteren Zielgruppen in adäquater Form zugänglich machen. Das Leistungsspektrum des KOFA umfasst sowohl vertiefte, wissenschaftlich gestützte Analysen und Handlungsempfehlungen zu Fachkräftethemen als auch die Aufbereitung von Fakten, Trends und Entwicklungen zu unternehmerischem Know-How im Bereich der Fachkräftesicherung.

Die Expertise stützt sich insbesondere auf quantitative Daten und empirische Analysen. Die unter Nutzung dieser Expertise erstellten Analysen und Produkte sollen zielgruppengerecht aufbereitet werden und u. a. auf der Homepage www.kofa.de verfügbar sein.

Arbeitspaket (AP 2): Entwicklung praxistauglicher Angebote zur Unterstützung von KMU bei der Fachkräftesicherung

Auf Grundlage seiner fachlichen Expertise und des direkten Erfahrungsaustauschs mit KMU und Multiplikatoren hat der AN praxistaugliche Angebote zur Unterstützung von KMU (direkt oder über Multiplikatoren) bei ihrer Fachkräftesicherung zu erarbeiten und zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, die Fachkräftesicherung als The-ma von strategischer Bedeutung bei KMU zu platzieren und diese – im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe – zu befähigen, durch eine strategische, vorausschauende und kompetente Personalpolitik die Fachkräftebasis bestmöglich zu sichern.

Arbeitspaket (AP 3): Technische und redaktionelle Betreuung der Internetseite www.kofa.de

Als zentrale Kommunikationsplattform des KOFA gegenüber den Zielgruppen dient die Internetseite www.kofa.de, deren Reichweite durch den Einsatz von Social-Media-Kanälen unterstützt wird.

Der AN übernimmt die eigenständige redaktionelle Betreuung der Internetseite www.kofa.de.

  • Erstes Screening des Portals www.kofa.de

Die Internetseite www.kofa.de existiert bereits seit 2011. Das Portal wurde über die Jahre weiterentwickelt und stellt mittlerweile ein umfassendes Informationsangebot zum Thema Fachkräftesicherung zur Verfügung. Der AN soll zu Beginn des Auftrags den Aufbau und die Inhalte des Portals im Hinblick auf Nutzerfreundlichkeit, Aktualität und Nutzen/Relevanz für die Zielgruppe der KMU bzw. für die Multiplikatoren überprüfen. Ziel ist es, alle relevanten Themen auf der Internetseite zu bündeln und gleichzeitig eine hohe Benutzerfreundlichkeit (hinsichtlich Länge der Beiträge und Auffindbarkeit) zu gewährleisten. Das Ergebnis des Screenings soll der AN in Form eines Kurzberichtes (maximal zehn Seiten) mit konkreten Verbesserungsvorschlägen spätestens zwei Monate nach Projektbeginn dem AG vorlegen und bei einem Treffen mit dem AG diskutieren. Der Fokus soll auf technisch einfachen und schnell umsetzbaren Maßnahmen liegen. Die Umsetzung der im Kurzbericht enthaltenen Vorschläge erfolgt in Absprache mit dem zuständigen Fachreferat des AG (Referat AstMi 2).

  • Kontinuierliche redaktionelle Betreuung

Über das erste Screening des Portals hinaus obliegt es dem AN, kontinuierlich das Portal auf Verbesserungsmöglichkeiten und Aktualisierungsbedarf hin zu prüfen und anzupassen. Hinzu kommen Hinweise auf relevante aktuelle Informationen (z. B. Veranstaltungen), Verlinkungen zu weiteren relevanten Informationen und Akteuren auf dem Gebiet der Fachkräftesicherung, wie z. B. der Bundesagentur für Arbeit.

Der AN soll Inhalte für Nutzer mit unterschiedlichem Hintergrundwissen differenziert aufbereiten (z. B. Unterscheidung in Basis- und Expertenwissen). Zudem ist eine Ansprache sicherzustellen, die Nutzer zu einer tieferen Beschäftigung mit dem Thema Fachkräftesicherung anregt.

Die Funktionalität der Internetseite soll durch Nutzerumfragen und -tests überprüft werden. Weiterhin sollen eine Feedback-Funktion integriert und die entsprechenden Rückmeldungen in FAQs aufgegriffen werden.

Arbeitspaket (AP4): Netzwerkarbeit und Veranstaltungen

Das Angebot umfasst im Zusammenhang mit Arbeitspaket 4 mindestens die folgenden Leistungen:

  • Netzwerkarbeit
  • Veranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Social-Media-Kanäle
  • Onlinemarketing/Werbung
  • Kommunikationstool für die Vernetzung von KMU
  • Geschäftsstelle

Arbeitspaket (AP 5): Projektmanagement und Erfolgskontrolle

  • Projektmanagement
  • Beitrag zur Erfolgskontrolle

II.2.5) Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.

II.2.6) Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.:
5.000.000,00
Währung:
EUR Euro

II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden:
Der Vertrag kann maximal ein Mal um sechs Monate verlängert werden.

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind nicht zulässig.

II.2.11) Angaben zu Optionen
Optionen:
ja
Beschreibung der Optionen:

Der Vertrag kann optional maximal ein Mal um sechs Monate verlängert werden.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

1. Formfreie Eigenerklärung über den Gesamtumsatz der letzten zwei Geschäftsjahre, aufgeteilt nach Geschäftsfeldern

Mindestanforderungen: Ein durchschnittlicher Jahresumsatz, ermittelt als Durchschnitt der letzten zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre, von mindestens 1 500 000,00 Euro (netto). (A = Ausschlusskriterium)

2. Eigenerklärung über das Bestehen oder die Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Haftungsabsicherung (Vordruck)

Mindestanforderungen: Haftpflichtversicherung (Betriebs- und Veranstalterhaftpflicht) während des gesamten, vorgesehenen Vertragszeitraums mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensereignis in Höhe von einer Million Euro für Vermögens- und Sachschäden und zwei Millionen Euro für Personenschäden. (A)

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

1. Handelsregisterauszug

Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes, in dem der Bewerber ansässig ist, für Deutschland das Handelsregister.

Mindestanforderungen: Aktueller Ausdruck (nicht älter als sechs Monate zum Ende der Angebotsfrist) erforderlich. (A = Ausschlusskriterium)

2. Verpflichtungserklärung Subunternehmen

Sofern zutreffend: Sofern ein Bieter sich zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen beruft, hat er eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, in der diese anderen Unternehmen sich verpflichten, die bezeichneten Leistungsteile im Falle der Auftragserteilung als Subunternehmer zu übernehmen. In diesem Fall handelt es sich bei der Vorlage der Erklärung um ein Ausschlusskriterium. (A)

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen

1. Unternehmensdarstellung

Darstellung des Bieters einschließlich seiner institutionellen und organisatorischen Struktur, Tätigkeitsschwerpunkte, Mitarbeiterzahl, Hauptfirmensitz und ggf. Niederlassungen.

Mindestanforderungen: Vorausgesetzt wird eine mindestens dreijährige nachweisbare Tätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten Tätigkeitsschwerpunkten sowie eine Mitarbeiteranzahl von durchschnittlich mindestens zehn fest angestellten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Vollzeitäquivalente, Teilzeitstellen können summiert werden) – ermittelt als Durchschnitt der letzten drei Jahre. (A = Ausschlusskriterium)

III.2) Bedingungen für den Auftrag

III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

1. Bietergemeinschaftserklärung

Sofern eine Bietergemeinschaft gebildet wird, handelt es sich bei der Vorlage der Erklärung um ein Ausschlusskriterium. (A)

2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Der Bieter hat eine „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)“ vorzulegen, die u. a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. (A)

3. Ausschluss von Interessenkollisionen

Eigenerklärung, dass der Bieter im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine auftragsfremden wirtschaftlichen Interessen gegenüber Dritten verfolgt und dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufträgen und Auftraggebern durch strukturelle/personelle Separierungen ausgeschlossen werden. (A)

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung

IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren

IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen:
ja

IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag:13.11.2020
Ortszeit: 10:00

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch (DE)

IV.2.6) Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis:
31.12.2020

IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 13.11.2020

Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

VI.3) Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Angeboten verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf www.evergabe-online.info bereit.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postleitzahl: 53113
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich bei der Vergabestelle des BMWi (s. Ziffer I.1) zu rügen. Sofern der öffentliche Auftraggeber einer Rüge nicht abhilft, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der zuständigen Vergabekammer nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des BMWi, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen/können, beantragt werden (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen – GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – Referat IB6 (Vergaberecht, Vergabeprüfstelle)
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-186150
E-Mail: Buero-IB6@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
13.10.2020