Abschnitt I: Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1) Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): ZB7-Vergabestelle
Telefon: +49 30-186152323
E-Mail: ZB7-Vergabestelle@bmwi.bund.de
Hauptadresse: www.bmwi.de

I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=341682

Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:
elektronisch via:
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=341682

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen

I.5) Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Bezeichnung:
Projektträgerschaft für das Förderprogramm go-cluster des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Referenznummer der Bekanntmachung:
13005/008-13#015

II.1.2) CPV-Code
Hauptteil:
Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung (75130000)

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.3) Art des Auftrags
Dienstleistungen

II.1.4) Kurze Beschreibung
Aufgrund der begrenzten Ressourcen sind nur wenige KMU in der Lage, selbst ein eigenes Innovationscluster oder Netzwerk aufzubauen. Es bedarf dafür Clustermanagement-Organisationen, welche den gezielten Austausch und die Kooperation der Clusterakteure koordinieren und die gemeinsamen Synergien maximieren. Ziel des „go-cluster“ Förderprogramms ist daher grundsätzlich die Weiterentwicklung bzw. Professionalisierung geeigneter Clustermanagement-Organisationen. Damit soll eine dauerhaft exzellente deutsche Clusterlandschaft aufgebaut werden, die kontinuierlich zur Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft beiträgt und hochwertige Arbeitsplätze in den Regionen sichert.

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.:
3.250.000,00

Währung:
EUR Euro

II.1.6) Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2) Beschreibung
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
Hauptteil:
Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung (75131000)

II.2.3) Erfüllungsort
NUTS-Code:
Berlin (DE300)

Hauptort der Ausführung:
Geschäftssitz des Auftragnehmers

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung
Mit dem Programm „go-cluster“ unterstützt das BMWi seit 2012 die bundesweit leistungsfähigsten Clusterinitiativen in ihrer Weiterentwicklung, um deren Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Derzeit sind 84 Innovationscluster Mitglied im Programm und repräsentieren rund 15.500 Akteure, darunter mehr als 10.000 KMU und ca. 450 hoch-innovative Start-ups.

Die folgenden Aufgabenbereiche sind wesentliche Bestandteile des Förderprogramms „go-cluster“ (siehe auch Dokument #015 Förderprogramm go-cluster ab 01.01.2021.pdf):

a) Akquirierung weiterer geeigneter Innovationscluster,

b) Professionalisierung der Mitgliedscluster und

c) Steigerung der Sichtbarkeit der Mitgliedscluster.

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beauftragung eines Projektträgers mit der Übernahme von Aufgaben im Zusammenhang mit der Umsetzung des Förderprogramms „go-cluster“.

Nähere Informationen zum bisherigen Programm finden Sie auf www.go-cluster.de.

II.2.6) Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.:
3.250.000,00

Währung:
EUR Euro

II.2.7) Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung
Laufzeit in Monaten: 36

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird:
nein

II.2.14) Zusätzliche Angaben
Es besteht die Option der einmaligen Verlängerung um bis zu 24 Monaten.

Der unter Ziffer II.1.5 und II.2.6 angegebene geschätzte Auftragswert ist ein Mittelwert aus der Spanne von 3,0 bis 3,5 Mio. € ohne MWSt. für die Grundlaufzeit und den optionalen Verlängerunszeitraum von insgesamt 60 Monaten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.4) Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=341682&criteriaId=6912

III.2) Bedingungen für den Auftrag
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags
Eigenerklärungen zu Ausführungsbedingungen;

1. Personalverfügbarkeit / Aufnahme der Projektträgertätigkeit

Eigenerklärung, dass die im Angebot benannte Projektleitung und das benannte Projektteam bei Vertragsbeginn tatsächlich im angegebenen Umfang zur Erbringung der Leistung zur Verfügung stehen werden und die Projektträgertätigkeit ab dem Tag der Beauftragung in vollem Umfang aufgenommen werden kann.

2. Ausschluss Interessenkollisionen

Eigenerklärung, dass der Bieter im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine auftragsfremden wirtschaftlichen Interessen gegenüber Dritten verfolgt und dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufträgen und Auftragge-bern durch strukturelle / personelle Separierungen ausgeschlossen werden.

3. IT-Ausstattung

Eigenerklärung bezüglich des Vorhandenseins einer leistungsfähigen IT-Ausstattung.

4. Vorhandensein eines Qualitätsmanagement- und Informationssicherheitsmanagementsystems

Eigenerklärung über das Vorhandensein eines angemessenen unternehmensinter-nen Qualitätsmanagement- und Informationssicherheitsmanagementsystems.

5. Besprechungen im BMWi in Berlin

Eigenerklärung über die Bereitschaft, mit entsprechendem Fachpersonal bei Bedarf – auch kurzfristig – dem Fachreferat im BMWi in Berlin auftragsbezogen zur Verfügung zu stehen.

6. Betriebshaftpflichtversicherung oder vergleichbare Haftungsabsicherung

Nachweis des Vorliegens bzw. Formfreie Eigenerklärung über die Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Haftungsabsicherung.

Mindestanforderung: Versicherungsschutz über die gesamte Vertragslaufzeit mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens 1 Mio. Euro.

Die Eigenerklärungen können in einem Dokument – unterteilt nach den vorstehenden sechs Bestandteilen – zusammengefasst werden.

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren

IV.1.11) Hauptmerkmale des Vergabeverfahrens
Der Projektträger übernimmt die Kernaufgaben und weitere begleitende Aufgaben zur Umsetzung des Förderprogramms. Eine treuhänderische Verwaltung von Bundesmitteln gem. § 44 Abs. 2 BHO ist nicht vorgesehen.

IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag:
27.08.2020

Ortszeit:
11:00

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch (DE)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert

VI.3) Zusätzliche Angaben
Es handelt sich um ein elektronisches Vergabeverfahren. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf www.evergabe-online.info bereit.

Bewerber/Teilnehmer müssen im Rahmen der elektronisch geführten Vergabeverfahren unter Berücksichtigung aller Sorgfaltspflichten das Zumutbare tun, um eine rechtzeitige Übermittlung zu gewährleisten. Dazu gehört insbesondere ein ausreichender zeitlicher Puffer für typische Übermittlungsrisiken!

Bei größerem Datenumfang ist daher darauf zu achten, dass die Angebotsabgabe bzw. die Übermittlung des Teilnahmeantrages rechtzeitig begonnen wird.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53113
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de

VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BMWi (hier: Referat ZB7 - Vergabestelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BMWi dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi. Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.

Hinweis: Das BMWi ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Referat IB6 (Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle) -
Postanschrift: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-186150
E-Mail: Buero-IB6@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
24.07.2020