1. Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

a) Hauptauftraggeber (zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle)
Name: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Straße, Hausnummer: Scharnhorststraße 34-37
Postleitzahl (PLZ): 10115
Ort: Berlin
Telefon: +49 228 996153789
E-Mail: ZB7-Vergabestelle@bmwi.bund.de
Internet-Adresse: www.bmwi.de

b) Zuschlag erteilende Stelle
Wie Hauptauftraggeber siehe a)

2. Angaben zum Verfahren

a) Verfahrensart
Öffentliche Ausschreibung nach UVgO

b) Vertragsart
Liefer- / Dienstleistungsauftrag

c) Geschäftszeichen
13005/008-13#007

3. Angaben zu Angeboten

a) Form der Angebote

  • elektronisch

    • ohne elektronische Signatur (Textform)
    • mit fortgeschrittener elektronischer Signatur / fortgeschrittenem elektronischen Siegel
    • mit qualifizierter elektronischer Signatur / qualifiziertem elektronischen Siegel

b) Fristen
Ablauf der Angebotsfrist
22.07.2020 - 11:00 Uhr

Ablauf der Bindefrist
30.09.2020

c) Sprache
deutsch

4. Angaben zu Vergabeunterlagen

a) Vertraulichkeit
Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter
www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=334939

b) Zugriff auf die Vergabeunterlagen
Vergabeunterlagen werden nur elektronisch zur Verfügung gestellt

c) Zuständige Stelle
Hauptauftraggeber siehe 1.a)

d) Anforderungsfrist
22.07.2020 - 11:00 Uhr

5. Angaben zur Leistung

a) Art und Umfang der Leistung

Das BMWi vergibt im Rahmen des Förderprogramms „INVEST- Zuschuss für Wagniskapital“, Zuschüsse an private Investoren, die sich mit Risikokapital an jungen innovativen Unternehmen beteiligen. Die Feststellung der Antragsberechtigung für innovative Unternehmen erfolgt zum einen über die Zugehörigkeit zu definierten Branchen, die als innovativ gelten, über die Inhaberschaft eines Patents oder über den Nachweis einer anderen öffentlich-rechtlichen Innovationsförderung. Darüber hinaus kann die Feststellung der Antragsberechtigung für innovative Unternehmen über Kurzgutachten einer unabhängigen Stelle erfolgen. Grundlage der Programmdurchführung ist die Förderrichtlinie zum INVEST-Programm vom 12.12.2016 (Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 23.12.2016).

Gegenstand dieser Rahmenvereinbarung sind Dienstleistungen zur Erstellung von Kurzgutachten, die in standardisierter Form die Innovativität eines jungen Unternehmens, welches nicht die anderen formalen Kriterien als Innovativitätsnachweise erfüllt, feststellen sollen.

Antragsberechtigt sind im INVEST Förderprogramm ausschließlich innovative Unternehmen, nicht älter als sieben Jahre. Kriterium für die Antragsberechtigung ist die Zuordnung zu einer innovativen Branche nach der Wirtschaftszweigklassifikation des Statistischen Bundesamtes (WZ 2008). Die entsprechenden Branchen sind in der Richtlinie abschließend aufgeführt (Ziffer VII der Anlage A).

c) Ort der Leistungserbringung
Geschäftssitz des Auftraggebers

6. Angaben zu Losen

a) Anzahl, Größe und Art der Lose
Keine Losbildung

7. Zulassung von Nebenangeboten

Nein

8. Bestimmungen über die Ausführungsfrist

Vertragslaufzeit: 01.02.2021 bis 31.01.2024

9. Höhe geforderter Sicherheitsleistungen

keine

10. Wesentliche Zahlungsbedingungen

Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen VOL/Teil B (Beilage zum Bundesanzeiger Nr. 178a vom 23.09.2003)

11. Unterlagen zur Beurteilung der Eignung des Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen

  • ausgefüllter Angebotsvordruck (s. Vergabeunterlagen)
  • Unternehmensdarstellung (inkl. Mitarbeiterzahl, Rechtsform, Hauptsitz und weitere Standorte, Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkte)
  • Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes in dem der Bewerber ansässig ist, für Deutschland das Handelsregister. Die Kopie der Eintragung darf nicht älter als 6 Monate (zum Angebotsschlusstermin) sein (s.a Vergabeunterlagen).
  • Formfreie Eigenerklärung zum Ausschluss von Interessenkollisionen. Der Bieter darf im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine eigenen wirtschaftlichen Interessen verfolgen.
  • Eigenerklärung über den Umsatz in dem entsprechenden Geschäftsfeld
  • sofern zutreffend: Formfreie Eigenerklärung zur Bietergemeinschaft/Subunternehmer
  • Eigenerklärung nach §§123,124 GWB
  • Zum Nachweis der Erfahrungen des Auftragnehmers sind Referenzprojekte im ausgeschriebenen Tätigkeitsbereich oder vergleichbaren Tätigkeitsbereichen, die sich mit Beurteilungs- oder Abgrenzungsfragen innovativer Unternehmen befassen, beizubringen.

Anzugeben sind 3 Referenzprojekte mit öffentlichen Auftraggebern in den letzten 30 Monaten sowie Beschreibungen der erbrachten Leistungen, finanziellem Umfang, zur Leistungszeit sowie zum Auftraggeber (mit Kontaktdaten).

12. Zuschlagskriterien

Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem höchsten Leistungsquotienten (nach der einfachen Richtwertmethode) erteilt (s. Vergabeunterlagen - Bewertungsmatrix)

14. Sonstige Angaben

Die Informationspflicht des Auftraggebers erfolgt gemäß § 46 UVgO "Unterrichtung der Bieter". Es gilt Deutsches Recht. Gerichtsstand ist Berlin.