Mit dem Gesetz sollen weitere Anpassungen in der Handwerksordnung und in anderen handwerksrechtlichen Vorschriften vorgenommen werden, die durch die Wiedereinführung der Meisterpflicht für einzelne Handwerke nötig geworden sind.

Zusätzlich greift der Entwurf aktuelle Entwicklungen im Handwerksrecht auf. Sie betreffen die Einführung der doppelten Buchführung durch die Kammern, die aktuelle Bezeichnung von Gewerben, den Erlass von Ausbildungs- und Meisterprüfungsverordnungen. Darüber hinaus soll das Meisterprüfungsverfahren flexibler gestaltet sowie die Aufgabe der Innungen und ihrer Verbände im Bereich des Tarifgeschehens stärker betont werden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am 21. Dezember 2020 die Länder- und Verbände- und Länderanhörung zum Gesetzentwurf eingeleitet. Stellungnahmen konnten bis zum 15. Januar 2021 eingereicht werden.

Die folgenden Bundesländer haben eine Stellungnahme abgegeben, einer Veröffentlichung jedoch nicht zugestimmt: Niedersachsen, Saarland, Sachsen (Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Baden-Württemberg.