Illustrierte Hand hält Handy, daraus fleigen illustrierte Gegenstände.

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Mit dem neuen Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) erweitert das BMWi den Fokus seiner Innovationsförderung auf marktnahe nichttechnische Innovationen. Dabei können bei den vom IGP unterstützten Innovationsprojekten und -netzwerken zwar neue Technologien eine große Rolle spielen – sie müssen dies allerdings nicht zwingend; wichtig ist vielmehr die Neuartigkeit der Problemlösung. Damit eröffnet das IGP einer großen Bandbreite an neuen Ideen in verschiedenen Zukunftsfeldern Realisierungschancen.

Der erste Förderaufruf adressierte digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen und wurde am 28.02.2020 erfolgreich beendet. Die Nachfrage war deutlich höher als erwartet und uns erreichte eine Vielzahl kreativer und zukunftsorientierter Innovationsideen. Aktuell werden die überzeugendsten Skizzeneinreicher aufgefordert, ihre Ideen in einem Vollantrag darzustellen, so dass mit Unterstützung der IGP-Jury im Sommer die ersten Projekte zur Förderung ausgewählt werden können.

Das BMWi und der Projektträger haben Vorkehrungen getroffen, damit Begutachtungsprozess und Administration der laufenden ersten Ausschreibungsrunde im IGP trotz der aktuellen Corona-Pandemie und aller damit verbundenen Einschränkungen weiter zügig voranschreiten. Angesichts der zunehmenden Herausforderungen für viele Teilnehmer des Skizzenwettbewerbs ist es dem BMWi und dem Projektträger besonders wichtig, dass weiterhin alle ausgewählten Antragsteller, die Möglichkeit erhalten, ihren Antrag einzureichen. Hierfür wurde eine zweite Einreichungsfrist eingerichtet, die es Antragstellenden auf Wunsch ermöglicht, Ihren Antrag statt innerhalb von rund fünf Wochen erst innerhalb von rund zwölf Wochen einzureichen.

Für Juni 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll im vierten Quartal 2020 starten und wird voraussichtlich Innovationen mit einem hohen „Social Impact“ im Bereich Bildung/Informationszugang adressieren.