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Artikel - Innovationspolitik

Mitmachen

Einleitung

Personen liegen auf dem Boden. Es liegen Gegenstände auf dem Boden.

© stock.adobe.com/Zarya Maxim

Teilnahmeverfahren

Wie funktioniert die Antragstellung?

Projektideen werden in einem mehrstufigen Prozess ausgewählt. Zunächst reichen alle Interessenten im vollelektronischen Teilnahmewettbewerb eine Skizze mit kurzer Projektbeschreibung und Angaben zum Antragsteller ein. Wer in diesem Wettbewerb überzeugen konnte, wird ca. fünf Wochen später zur Einreichung eines Vollantrages aufgefordert. Für die Ausarbeitung des Vollantrages werden ca. fünf Wochen Zeit gegeben. Hierzu werden vom Projektträger ergänzende Informationen angefordert. Nach einer Prüfung durch den Projektträger werden die Anträge an eine Jury weitergegeben. Die Jury begutachtet die Vollanträge, eine Rankingliste wird erstellt, daraufhin können einzelne Antragsteller bzw. –teams zu einem (persönlichen oder Video-) Pitch eingeladen werden. Danach steht die Entscheidung fest und Sie erhalten zeitnah einen Zuwendungs- oder auch Ablehnungsbescheid.

Das Antragsverfahren erfolgt weitgehend elektronisch. Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die vom Projektträger bereitgestellte Plattform positron:s zu stellen. Wettbewerber, die zur Vollantragstellung aufgefordert werden, müssen das elektronische Formularsystem easy-Online des Bundes nutzen, zu der ein entsprechender Link mitgesendet wird. Für die Vollantragstellung wird die Verwendung einer elektronischen Signatur empfohlen.

Informationen rund um die Einreichung von Skizzen Online-Einreichungstool „positron:s“ finden Sie im Bereich Skizzen- und Antragstool.

Die erste Ausschreibungsrunde wurde im Dezember 2019 veröffentlicht. In 2020 folgen die nächsten beiden Ausschreibungsrunden, mit jeweiligen Stichtagen zur Einreichung.

Bewertungskriterien

Die Bewertungskriterien

Bei der Bewertung der Skizzen und Vollanträge werden folgende Kriterien im Wettbewerb herangezogen:

  • Innovationshöhe: Wesentlich hierfür sind Kreativität, Wagemut und Pioniercharakter des Ansatzes sowie sein Neuigkeitswert auf nationalem und internationalem Level. Bei Projektform C (Innovationsnetzwerke) gilt dies anlog für das Innovationspotenzial des übergeordneten Netzwerkthemas.
  • Anreizeffekt: Der Förderbedarf muss schlüssig begründet sein. Bei den Projektformen A und B muss das realistisch erreichbare Gelingen einer Innovation, aber gleichwohl die mit der Umsetzung verbundenen Risiken erkennbar sein. Im Fokus steht die Frage, warum staatliche Hilfe notwendig sein soll.
  • Qualität und Überzeugungskraft des Projekts: Ein Projekt sollte über eine klare Zielorientierung sowie über einen logischen und konzisen Aufbau verfügen. Bei Projektform C liegt besonderes Augenmerk auf der Qualität und Struktur der hier zu erstellenden Innovations-Roadmap.
  • Qualifikation und Motivation der Projektbeteiligten: Hier werden unter andrem Berufs- und/oder Bildungshintergrund, Schlüsselqualifikationen sowie die Motivation und Überzeugungskraft der Projektbeteiligten bewertet. Relevant ist auch das Zusammenspiel von Partnern bzw. des Teams. Bei Projektform C steht hier insbesondere auch die Qualifikation der Netzwerkmanagementeinrichtung im Fokus sowie die Eignung und das Zusammenspiel der teilnehmenden Partner.
  • Vermarktungschancen: Das Potenzial des Projektes wirtschaftlichen Umsatz zu generieren und Arbeitsplätze zu schaffen oder zu sichern wird hier vor allem bewertet. Auch Effekte, die über denen beim Antragsteller hinausgehen, werden in die Bewertung einfließen.

Die Projektidee muss zudem zum Thema der jeweiligen Ausschreibungsrunde passen.

Darüber hinaus werden Kriterien geprüft, die die Passfähigkeit mit der IGP-Richtlinie sicherstellen. Dazu gehören insbesondere formale Kriterien wie die Frage, ob der Antragsteller ein „kleines oder mittleres Unternehmen“ nach EU-Definition ist, ob die Eigenanteilsfinanzierung plausibel erscheint und ob andere Förderungen dem aktuellen Förderbedarf entgegenstehen (u.a. „de-minimis Restfördersumme“).

IGP-Jury

Die IGP-Jury

Die IGP-Jury erhält den Auftrag, die Güte der eingereichten Projektideen im Vergleich untereinander zu bewerten und Empfehlungen für die Auswahl der besten Anträge zu erstellen. Die Jury besteht aus Experten zu den Themen der Ausschreibungsrunden sowie Fachleuten mit besonderer Kompetenz in übergeordneten Bereichen wie Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsforschung. Eine Geschäftsordnung regelt die Aufgaben und Pflichten der Juroren und beinhaltete Erklärungen zum vertraulichen Umgang mit den zur Verfügung gestellten Daten, zu Befangenheiten sowie Verschwiegenheit während des Begutachtungsprozesses.

Projektidee

Wie stelle ich meine Projektidee dar?

Für den Teilnahmewettbewerb reichen Sie eine prägnante Skizze mit Angaben zum Antragsteller, kurzer Projektbeschreibung („IGP-Poster“) sowie Informationen über Ihr Unternehmen / Ihre Einrichtung („IGP-Business-Sheet“) ein. Dazu nutzen Sie die elektronische Plattform positron:s.

Das IGP-Poster
Für die Darstellung einer Projektidee werden Informationen in sechs Kategorien benötigt, die sich im IGP-Poster wiederfinden. Die Kategorien dienen primär der guten Kommunizierbarkeit einer Idee und decken zudem die in der Förderrichtlinie genannten Förderkriterien ab (vgl. Förderrichtlinie 4.1). Zudem sorgen sie für eine gute Vergleichbarkeit aller Skizzen im Bewertungsprozess. Die Informationen in den sechs Kategorien werden online in die Plattform positron:s eingetragen. Mit dem Absenden Ihrer Projektskizze erhalten Sie alle Informationen in Form eines übersichtlichen Posters für Ihre Unterlagen.

Das IGP-Business-Sheet
Neben der Darstellung Ihrer Projektidee werden Informationen zum Antragsteller, der Einrichtung, der betriebswirtschaftlichen Situation, bereits erhaltene de-minimis Beihilfen und Informationen zur Finanzierung des Eigenanteils benötigt. So soll frühzeitig erkannt werden, wenn formale Gründe gegen eine Antragstellung sprechen. Die entsprechenden Angaben werden in positron:s eingetragen. Mit dem Absenden Ihrer Projektskizze erhalten Sie alle Informationen in Form des Business-Sheets für Ihre Unterlagen.

Skizzen- und Antragstool

Die Antragstools

Das Online-Einreichungstool „positron:s“ für die Skizzen im Teilnahmewettbewerb ist geöffnet. Sie können sich bei „positron:s“ registrieren und einen Login erhalten, um Ihre Projektidee einzugeben und sich genauer über Struktur und Anforderungen der Projektskizzen zu informieren. Für die Darstellung einer Projektidee werden sechs Kategorien benötigt, die im „IGP-Poster“ eines Projektes übersichtlich zusammengefasst werden. Die Kategorien umfassen u. a. eine Darstellung des Innovationsbedarfs, die Skizzierung des eigenen Lösungsansatzes sowie Beschreibungen zur Wettbewerbssituation und zum Förderbedarf.

Die betriebswirtschaftliche Situation der Antragstellenden wird im „IGP-Business-Sheet“ knapp dargestellt. Interessierten steht eine Ausfüllhilfe für „IGP-Poster“ und „IGP-Business-Sheet“ (PDF, 66 KB) zur Verfügung, in der die benötigten Inhalte genau erläutert werden. Darüber hinaus bietet der Leitfaden für positron:s (PDF, 30 KB) Unterstützung bei der Nutzung des Online-Tools.

An zunächst zwei Terminen, am 05.02.2020 und am 13.02.2020 jeweils ab 13 Uhr werden Webinare/Online-Tutorials angeboten. Interessierte können sich informieren und den Projektträger zu Fördermodalitäten und Bewertungskriterien befragen. In den Web-Sitzungen wird zunächst das IGP vorgestellt, bevor dann über eine Chat-Funktion Fragen gestellt werden können, die live beantwortet werden.

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme am Online-Tutorial an. Sie erhalten dann Information zum Login und den technischen Voraussetzungen.

Weitere Infos zum IGP