Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) steuern alle wichtigen Funktionen im Elektrofahrzeug und bilden die Grundlage für dessen Integration in zukünftige intelligente Energie- und Verkehrssysteme. Ziel des Förderschwerpunkts „IKT für Elektromobilität“ ist es daher, die Entwicklung und Erprobung solcher ganzheitlicher, IKT-basierter Lösungskonzepte und beispielhafter Systemlösungen der Elektromobilität zu fördern, die Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle integrativ berücksichtigen. Gesucht werden wirtschaftliche Betriebskonzepte, die die Gesamtkostenbilanz („Total-Cost-of-Ownership“) der Elektromobilität verbessern.

Als Fortsetzung der bisherigen drei Förderrunden des Technologieprogramms "IKT für Elektromobilität" hat das BMWi am 10. Januar 2019 eine neue Förderbekanntmachung "IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie" veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Gesucht werden auf IKT basierende Innovationen im Bereich Fahrzeugtechnik, wirtschaftliche Flotten- und Logistikkonzepte sowie Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien. Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt ist dabei die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intelligente Energie- und Verkehrsnetze. Hier sollen auch hochautomatisierte / autonome und auf Methoden der künstlichen Intelligenz basierende Elektromobilitäts-Anwendungen getestet werden. Darüber hinaus soll die Entwicklung und Erprobung innovativer Lösungen zur Mobilitätsversorgung ländlicher Räume und zur netz-verträglichen Bereitstellung von Lademöglichkeiten in größeren Wohneinheiten und –quartieren gefördert werden.

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