Was machen Schädlingsbekämpfer?

Schaben in der Küche, Holzwürmer im Gebälk und Ratten unter'm Hühnerstall sind Herausforderungen der besonderen Art. Schädlingsbekämpfer und Schädlingsbekämpferinnen schützen Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien, Bauten und Umwelt durch vorbeugende Maßnahmen und -wenn erforderlich- durch Bekämpfungsmaßnahmen vor negativer Beeinflussung durch Schädlinge.

Schädlingsbekämpfer/innen arbeiten ...

  • im Gesundheits- und Vorratsschutz
  • im Holz- und Bautenschutz
  • im Pflanzenschutz

an wechselnden Einsatzorten im Innen- und Außenbereich für öffentliche, gewerbliche und private Auftraggeber.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • an der Umwelt interessiert sein
  • kontaktfreudig sein

Was ist besonders gut?

  • ein vielfältiges Arbeitsgebiet
  • Kontakte zu Kundinnen und Kunden

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens den Hauptschulabschluss. Vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Die Ausbildung endet nach drei Jahren mit bestandener Abschlussprüfung.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Industrie- und Handelskammer, beim Berufsverband oder auch bei der Arbeitsagentur vor Ort.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise besteht die Möglichkeit der beruflichen Selbständigkeit. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden.

Weiterbildung ist auch der Schlüssel zum Aufstieg in leitende Funktionen. Hier bietet sich nach entsprechender Berufspraxis z.B. eine Fortbildung als Technische/r Umweltfachwirt/in oder Technische/r Fachwirt/in an.

Wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Studium in Betracht ziehen. Hier bieten sich z.B. Studiengänge in den Bereichen Biologie, Umweltschutz und Umwelttechnik oder Hygienetechnik an.

Kurzinfo

Schädlingsbekämpfer/-innen ...

... schützen Menschen, Tiere, Pflanzen, Vorräte, Materialien, Bauten und Umwelt durch präventive Maßnahmen und - wenn erforderlich - durch Bekämpfungsmaßnahmen vor negativer Beeinflussung durch Schädlinge.

Besonders gut ist ...

...ein vielfältiges Arbeitsgebiet und Kontakte zu Kundinnen und Kunden.

Bewerber/innen sollten ...

...an der Umwelt interessiert und kontaktfreudig sein.

Dauer der Ausbildung?

3 Jahre

Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?

Auskünfte dazu geben Industrie- und Handelskammer, Arbeitsagentur, Berufsverband, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft.

Berufliche Aufstiegschancen?

Technische/r Umweltfachwirt/in oder Technische/r Fachwirt/in