Was machen Restaurantfachleute?

Restaurants und Gaststätten kümmern sich um das leibliche Wohl ihrer Gäste. Dafür werden Fachkräfte gebraucht, die wissen, wie sie ihre Gäste in puncto Essen, Trinken und Service zufrieden stellen. Restaurantfachleute arbeiten im Service (nehmen Bestellungen auf und servieren), führen selbständig eine Station (einen bestimmten Bereich im Restaurant), planen und organisieren Veranstaltungen und Festlichkeiten mit.

Restaurantfachleute...

  • empfangen und betreuen Gäste
  • beraten sie über das Speiseangebot und dazu passende Getränke
  • präsentieren und servieren Speisen und Getränke fachgerecht
  • bereiten Speisen und Getränke am Tisch des Gastes zu
  • dekorieren den Speiseplatz z. B. mit Blumen und Servietten
  • richten Gästeräume her, reinigen und pflegen sie
  • planen Festlichkeiten und Veranstaltungen und führen sie durch
  • erstellen Abrechnungen und rechnen die Tageskasse ab

Restaurantfachleute arbeiten für ...

  • Gastgewerbe
  • Restaurants
  • Hotels
  • Cafés
  • Bistros

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • die deutsche Sprache beherrschen und Grundkenntnisse in Fremdsprachen haben
  • gute Manieren und sicheres Auftreten haben
  • gut (Kopf-)rechnen können
  • geschickt sein und unter Zeitdruck arbeiten können
  • kontaktfreudig und hilfsbereit sein

Was ist besonders gut?

  • die vielseitige Tätigkeit, vom Speisen servieren, über Lagerverwaltung, Abrechnungen bis zur Planung von Veranstaltungen
  • der Kontakt zu vielen Menschen verschiedener Nationalitäten
  • die Arbeit in einem buntem Team vom Koch bis zum Büfettpersonal

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Industrie- und Handelskammer, beim Berufsverband oder auch bei der Arbeitsagentur vor Ort.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise mit einem Aufenthalt im Ausland, um neue Speisen und Getränke kennen zu lernen, aber auch um Sprachen zu lernen. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Folgende Weiterbildungen sind möglich:

  • Weinseminare, Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung oder Rhetorik (freies Sprechen)
  • Ausbilder/-in (verantwortlich für die Ausbildung von Azubis, Ausbildereignungsprüfung ist auch Bestandteil der Meisterprüfung)
  • Restaurantmeister/-in

Kurzinfo

Restaurantfachleute ...

... arbeiten in Service Empfang, Werbung und Verkaufsförderung. Sie planen und führen Veranstaltungen durch.

Besonders gut ist ...

... die vielseitige Tätigkeit von Speisen servieren bis Veranstaltungen planen und durchführen.

Bewerber/-innen sollten ...

... die deutsche Sprache beherrschen und gute Grundkenntnisse in Fremdsprachen haben, sicher auftreten und gute Manieren haben, gerne mit Menschen umgehen und vielseitige Aufgaben erledigen

Wer bildet aus?

Gastgewerbe, Restaurants, Hotels und Cafés, Bistros

Dauer der Ausbildung?

3 Jahre

Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?

Auskünfte dazu geben Kammer, Arbeitsagentur, Berufsverband, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft

Berufliche Aufstiegschancen?

z.B. Restaurantmeister/-in, Weiterbildung in Weinseminaren Verkaufsförderung, Rhetorik