Was machen Fachkräfte im Gastgewerbe?

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. Das gilt vor allem in der Gastronomie.

In Hotels und Restaurants erwarten die Gäste vielfältige Serviceangebote. Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte, die in der Küche und am Büffet, in der Gästebedienung, im Lager und im Büro eingesetzt werden. Sie bereiten Speisen zu, nehmen Reservierungen entgegen, kümmern sich um Ausschank und Service. Sie sind fit allen Bereichen der Gästebetreuung.

Sauberkeit und höfliches Auftreten sind die wichtigsten Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg.

Fachkräfte im Gastgewerbe ...

  • informieren und bedienen Gäste
  • kümmern sich um den Ausschank
  • nehmen Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie
  • kontrollieren die Lagerbestände
  • helfen bei der Zubereitung von Speisen
  • richten den Restaurantbereich her
  • helfen bei Planung und Durchführung von Feiern und Veranstaltungen
  • führen Karteien und Dateien im Bürobereich

Fachkräfte im Gastgewerbe arbeiten für ...

  • Gaststätten und Restaurants (im Gastgewerbe)
  • Hotels
  • Kantinen

Dort werden sie in der Regel auch ausgebildet.

Für wen ist der Job geeignet?

Bewerber sollten ...

  • gute Manieren und sicheres Auftreten haben
  • Sinn für Hygiene und Sauberkeit mitbringen
  • Spaß am Umgang mit Menschen haben

Nicht geeignet ist die Ausbildung ...

  • bei Hausstaub- oder Putzmittelallergien

Was ist besonders gut?

  • die vielseitige Tätigkeit
  • der direkte Kontakt zu den Gästen
  • die Arbeit im Team
  • vollwertiger Berufsabschluss bereits nach 24 Monaten.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Zugangsvoraussetzung

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung für den Lehrbeginn vorgeschrieben. Die meisten Betriebe erwarten aber einen Hauptschulabschluss, manche auch die Fachoberschulreife (Mittlere Reife). Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre.

Ausbildungsvergütung

Die Höhe der Ausbildungsvergütung ist je nach Wirtschaftsbereich und Region, manchmal sogar je nach Unternehmen sehr unterschiedlich. Die jeweiligen Tarifpartner, also die Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften, vereinbaren, wie viel Sie während und nach Ihrer Ausbildung verdienen. Sie können Ihnen genaue Auskünfte geben. Welcher Arbeitgeberverband bzw. welche Gewerkschaft für Ihren Ausbildungsberuf zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel bei Ihrer Industrie- und Handelskammer, beim Berufsverband oder auch bei der Arbeitsagentur vor Ort.

Was kann ich aus dem Beruf später einmal machen?

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter, beispielsweise nach einem weiteren Ausbildungsjahr zum Restaurantfachmann/-frau. Ziel kann natürlich auch die berufliche Selbständigkeit sein. Klar ist: Keiner muss sein Leben lang immer im gleichen Job dasselbe tun. Im Gegenteil: Wer heutzutage gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bzw. als selbständiger Unternehmer haben will, muss flexibel sein und sich regelmäßig weiterbilden. Folgende Zusatzausbildungen sind möglich: Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können Sie die Ausbildung zum

  • Restaurantfachmann/-frau
  • Hotelfachmann/-frau
  • Hotelkaufmann/-frau oder
  • Fachmann/-frau für Systemgastronomie beenden.

Kurzinfo

Fachkräfte im Gastgewerbe ...

... sind Allrounder in Sachen Service, sie kümmern sich um den Ausschank und bewirten die Gäste, sie gestalten die Gasträume und sorgen für deren sauberes und ansprechendes Erscheinungsbild.

Besonders gut ist ...

... die vielseitige Tätigkeit von Speisen servieren bis zur Hilfe bei Veranstaltungen.

Bewerber/-innen sollten ...

... sicher auftreten und vielseitig einsetzbar sein.

Wer bildet aus?

Hotels und Gaststätten, Restaurants und Kantinen

Dauer der Ausbildung?

2 Jahre

Verdienst während der Ausbildung und im Beruf?

Auskünfte dazu geben Kammer, Arbeitsagentur, Berufsverband, Arbeitgeberverband und Gewerkschaft.

Berufliche Aufstiegschancen?

nach einem weiteren Ausbildungsjahr: Restaurant-, Hotel-, Systemgastronomiefachmann/-frau sowie Hotelkaufmann/-frau