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Themenseite - Wirtschaftsbranchen

Gesundheitswirtschaft

Einleitung

Stetoskop zum Branchenfokus Gesundheitswirtschaft; Quelle: Colourbox.de

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Das Thema Gesundheit durchdringt alle Lebensbereiche. Gesundheit ist längst ein "Megatrend". Die Anhebung des Gesundheitsniveaus der Bevölkerung sichert zudem Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Die Gesundheitswirtschaft gehört zu den größten Branchen der deutschen Wirtschaft. Sie ist durch ihre Innovationskraft und ihre Beschäftigungsintensität ein Wachstums- und Beschäftigungstreiber. Die Entwicklung der Branche verläuft zudem stetiger als die der Gesamtwirtschaft. Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten werden dadurch gedämpft.

Aus diesen Gründen ist die Gesundheitswirtschaft von besonderer Bedeutung für die Arbeit des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Das Hauptaugenmerk des BMWi konzentriert sich dabei auf folgende Aspekte:

Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung

Um den Beitrag der Gesundheitswirtschaft für die Wertschöpfung und das Beschäftigungswachstum in Deutschland zu bemessen, lässt das BMWi seit mehreren Jahren regelmäßig ökonomische Studien zur Gesundheitswirtschaft durchführen. Das Herzstück dieser Analysen ist die Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung (GGR). Die GGR erlaubt es, die Gesundheitswirtschaft aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung herauszulösen und differenziert zu betrachten. Sie erfasst alle Güter und Leistungen mit Gesundheitsbezug, die in Deutschland erbracht werden, und geht damit über den Fokus der Gesundheitsausgabenrechnung hinaus.

Die derzeit aktuellste Auswertung der GGR, "Fakten und Zahlen", erfasst die Daten der Gesundheitswirtschaft bis 2016. Im Rahmen der letzten Aktualisierung wurde auch eine Sonderauswertung „Medizinprodukte und Medizintechnik“ erstellt. Diese wurde im März 2017 vom Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, vorgestellt.

Die GGR gliedert die Gesundheitswirtschaft in zwei große Unterbereiche:

Die sogenannte dienstleistungsorientierte Gesundheitswirtschaft umfasst unter anderem die stationären Einrichtungen (u. a. Krankenhäuser, stationäre Pflege, Rehakliniken), die nicht-stationären Einrichtungen (u. a. Arztpraxen, ambulante Kliniken, ambulante Pflege), Krankenversicherungen und Gesundheitstourismus. Stationäre und nicht-stationäre Einrichtungen haben zusammen mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft erbracht. Weiterhin zeichnen sich diese Bereiche durch eine hohe Beschäftigungsintensität aus; über 60 Prozent der Erwerbstätigen der Gesundheitswirtschaft sind in diesen Bereichen beschäftigt.

Die industrielle Gesundheitswirtschaft umfasst die Produktion von Arzneiwaren, Medizintechnik und Medizinprodukten, sowie den Handel und Vertrieb mit diesen Gütern. Die industrielle Gesundheitswirtschaft zeichnet sich durch eine überdurchschnittliche Arbeitsproduktivität und Exporttätigkeit aus. Hier wurden 2016 gut 21 Prozent der Wertschöpfung der deutschen Gesundheitswirtschaft erbracht.

Die GGR zeigt auf, wie viel Beschäftigung und Wertschöpfung die Gesundheitswirtschaft schafft, und wie sich diese über den Zeitverlauf entwickelt. Die aktualisierten Zahlen für das Beobachtungsjahr 2016 zeigen erneut, dass die Gesundheitswirtschaft Wachstum und Arbeitsplätze schafft. Durch ihr konstantes Wachstum stabilisiert sie dabei die Konjunktur.

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 9 (PDF: 4 MB)

Die Erkenntnisse der GGR zeigen, dass die Gesundheitswirtschaft sich insgesamt positiv entwickelt. Aber es gibt auch einige Herausforderungen, die auf sie zukommen.

Fachkräfte

Qualifizierte Fachkräfte sichern Innovationen und Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung. Allerdings stehen schon heute viele der Berufe der Gesundheitswirtschaft auf der sog. Engpassliste der Bundesagentur für Arbeit.
Bedingt durch die demografische Entwicklung wird die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und Gütern in den nächsten Jahren weiter steigen.

Vor allem in den Berufen der dienstleistungsorientierten Gesundheitswirtschaft fehlt es bereits jetzt an qualifizierten Fachkräften. In der Alten- und Krankenpflege sowie bei den Ärzten und Ärztinnen ist das Problem seit längerem bekannt. Doch auch bei den Gesundheitshandwerken, zum Beispiel bei Orthopädietechnikern und Hörgeräteakustikern, besteht bereits ein Fachkräftemangel (weitere Informationen dazu in der Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit hier).

In der industriellen Gesundheitswirtschaft ist die Fachkräftesituation weniger offensichtlich, da die Berufsprofile hier weniger spezifisch sind. Doch auch hier wird es immer schwieriger, qualifizierte Ingenieure, Maschinenbauer und Informatiker einzustellen. Doch gerade in diesem hochinnovativen Bereich, der sich zugleich durch eine hohe Arbeitsproduktivität auszeichnet, kann ein Fachkräftemangel zu einem starken Rückgang an Wertschöpfung führen. Die GGR zeigt auf, dass die Ausstrahleffekte in der industriellen Gesundheitswirtschaft besonders hoch sind. So entstehen für jeden Euro an Bruttowertschöpfung bei Medizinprodukten 1,12 Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Bei medizinisch-technischen Großgeräten entstehen für jeden Euro an Bruttowertschöpfung 0,96 Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung in der Gesamtwirtschaft. Diese hohe direkte und indirekte Wertschöpfung ist durch einen Fachkräftemangel gefährdet.

Um die positive wirtschaftliche Entwicklung der Gesundheitswirtschaft zu gewährleisten, ist es daher wichtig, sicherzustellen, dass es auch in Zukunft ausreichend qualifizierte Fachkräfte in der Gesundheitswirtschaft gibt.

Digitalisierung

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und -gütern und dem bereits angesprochenen Fachkräftemangel bietet die Digitalisierung durch erhebliche Effizienzgewinne und Wachstumssteigerungen Chancen für die Gesundheitswirtschaft. Davon profitieren nicht nur die Versicherten und Beitragszahler, sondern auch die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft.

Ziel des BMWi ist es, den Prozess der Digitalisierung unseres Gesundheitswesens voran zu bringen. Wesentliche Effekte versprechen die Einführung von telemedizinischen Anwendungen und deren Übernahme in die Regelversorgung. Wichtige Voraussetzungen für eine umfangreiche Digitalisierung sind interoperable informationstechnische Systeme im Gesundheitswesen, eine sichere Infrastruktur zum Datenaustausch und ein klarer rechtlicher Rahmen zum Schutz der Patientendaten. In einem aktuellen Eckpunktepapier fasst das BMWi die wesentlichen Handlungsfelder kurz und knapp zusammen und schlägt konkrete Maßnahmen vor. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den relevanten Verbänden und Institutionen der Gesundheitswirtschaft hat das BMWi fünf priorisierte Forderungen in einer Werkstatt Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft konkretisiert.

Das BMWi fördert die Digitalisierung im Gesundheitsbereich durch folgende Maßnahmen:

Start-ups im Digital Health-Bereich unterstützt das BMWi mit folgenden Programmen:

Das BMWi ist Beiratsmitglied der Gematik - Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH. Die Gematik hat die Aufgaben die Einführung, Pflege und Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und ihrer Infrastruktur in Deutschland voranzutreiben, zu koordinieren und die Interoperabilität der beteiligten Komponenten sicherzustellen.

Außenhandel

Ein erheblicher Teil der Wertschöpfung der Gesundheitswirtschaft wird durch die Herstellung von Gütern erbracht, die für den Export bestimmt sind. 2016 betrugen die Exporte der deutschen Gesundheitswirtschaft über 116 Mrd. Euro - und damit 8,2 Prozent der Gesamtexporte. Vor allem die industrielle Gesundheitswirtschaft prägt den Außenhandel. Humanarzneiwaren, Medizintechnik und Medizinprodukte machen mehr als drei Viertel der Exporte der Gesundheitswirtschaft aus.

Allerdings unterliegt kaum ein Bereich der Wirtschaft so vielen Regularien wie die Gesundheitswirtschaft. Diese sind notwendig, da sichergestellt werden muss, dass Arzneimittel und Medizinprodukte nicht schaden, sondern dem Menschen helfen. Da sich die Zulassungsbedingungen z. B. für Arzneimittel und Medizinprodukte aber von Markt zu Markt unterscheiden, entstehen dadurch oft zusätzliche Eintrittsbarrieren in internationale Märkte. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) bilden diese zusätzlichen Anforderungen oft nur schwer zu meisternde Hürden.

Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft des BMWi entwickelt daher insbesondere für diese Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft passgenaue Maßnahmen im In- und Ausland. Sie vernetzt und bündelt Aktivitäten, die dabei helfen, weltweit Absatzmärkte zu erschließen und bestehendes Marktpotenzial auszubauen.

Weiterführende Informationen

Die Menschen werden älter und es werden mehr Gesundheitsleistungen nachgefragt. Gleichzeitig schafft der medizinisch-technische Fortschritt bessere Behandlungserfolge. Gesundheitsprodukte "Made in Germany" sind weltweit begehrt - alles das lässt die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft in Deutschland steigen. Dies gilt sowohl absolut als auch in Relation zur gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung.

Die Gesundheitswirtschaft ist in den letzten zehn Jahren beständig gewachsen. 2016 erbrachte sie 336,4 Mrd. Euro an Wertschöpfung. Das entspricht 12 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 9 (PDF: 4 MB)

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Entwicklung der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil an der Gesamtwirtschaft

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Über 50 Prozent der Bruttowertschöpfung werden in stationären und nicht-stationären Einrichtungen erbracht

Stationäre und nicht-stationäre Einrichtungen sind zusammen für mehr als 50 Prozent der Wertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft verantwortlich. Weiterhin sind mehr als 60 Prozent der Erwerbstätigen der Gesundheitswirtschaft in diesen Bereichen beschäftigt. Beide Bereiche sind in den vergangenen 10 Jahren kontinuierlich gewachsen. Die nicht-stationären Einrichtungen wuchsen in den vergangenen 10 Jahren mit 4,3 Prozent deutlich schneller als die Gesundheitswirtschaft insgesamt.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 27 (PDF: 4 MB)

Aufteilung der Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigen der Gesundheitswirtschaft nach Teilbereichen; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Aufteilung der Bruttowertschöpfung und der Erwerbstätigen der Gesundheitswirtschaft nach Teilbereichen

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 28 (PDF: 4 MB)

Wachstumsraten der Bruttowertschöpfung von Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich; Quelle: GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Wachstumsraten der Bruttowertschöpfung von Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich

© GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Die Gesundheitswirtschaft als Wachstumstreiber und Stabilisator der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Der jährliche Anstieg der Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft liegt deutlich über den Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. Die Nachfrage nach Gütern und Leistungen der Gesundheitswirtschaft ist weniger volatil als die Gesamtnachfrage und weniger konjunkturabhängig. Dies äußert sich in stabilen Wachstumsraten. Wie sich in den Krisenjahren 2008 und 2009 gezeigt hat, stabilisiert die Gesundheitswirtschaft dadurch die Volkswirtschaft insbesondere in Phasen gesamtwirtschaftlicher Abschwächung.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 12 (PDF: 4 MB)

Wachstumsraten der Bruttowertschöpfung von Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich; Quelle: GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Wachstumsraten der Bruttowertschöpfung von Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich

© GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Die Gesundheitswirtschaft beschäftigt im Jahr 2016 erstmals 7 Millionen Erwerbstätige

Vergleichbar positiv wie die Bruttowertschöpfung entwickelt sich auch die Beschäftigtenzahl in der Gesundheitswirtschaft.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 14 (PDF: 4 MB)

Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft und Anteil an der Gesamtwirtschaft; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Entwicklung der Erwerbstätigen in der Gesundheitswirtschaft und Anteil an der Gesamtwirtschaft

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Die Gesundheitswirtschaft hat in den letzten zehn Jahren beständig Beschäftigung aufgebaut. Auch bei der Zahl der Erwerbstätigen äußert sich die Stabilität der Nachfrage der Gesundheitswirtschaft. Denn auch während des Krisenjahres 2009 nahm die Zahl der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft zu. Seit 2005 wurden in ihr zusätzliche 1,1 Millionen Arbeitsplätze geschaffen.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 15 (PDF: 4 MB)

Zuwachsraten der Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich; Quelle: GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Zuwachsraten der Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft und Gesundheitswirtschaft im Vergleich

© GGR, 2015; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

In stationären und nicht-stationären Einrichtungen sind mehr als 60 Prozent der Erwerbstätigen der Gesundheitswirtschaft beschäftigt. Ihnen kommt damit bei der Beschäftigung eine große Rolle zu. Seit 2005 wurden 700.000 neue Arbeitsplätze in diesen Bereichen geschaffen.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 29 (PDF: 4 MB)

Entwicklung der Erwerbstätigkeit in den Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Entwicklung der Erwerbstätigkeit in den Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Exporte steigen auf über 116 Mrd. Euro

Insgesamt betrugen die Exporte der Gesundheitswirtschaft 2016 über 116 Mrd. Euro und damit 8,2 Prozent aller deutschen Exporte. Die exportstarken Bereiche sind dabei die Branchen der industriellen Gesundheitswirtschaft, insbesondere die medizintechnische und pharmazeutische Industrie. Die Exporte wuchsen dabei seit 2005 um über 7 Prozent pro Jahr. Der Anstieg der Exporte spiegelt hier die weltweit steigende Nachfrage nach Gütern und Leistungen der Gesundheitswirtschaft wieder. Er zeigt aber auch auf, dass die deutsche Gesundheitswirtschaft wettbewerbsfähig bleibt. Nach Abzug der Importe weist die Gesundheitswirtschaft einen positiven Außenhandelsüberschuss von 31,3 Mrd. Euro auf.

Infografik als pdf in der Publikation "Gesundheitswirtschaft Fakten und Zahlen", Ausgabe 2016, S. 16 (PDF: 4 MB)

Entwicklung der Exporte in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil am deutschen Gesamtexport; Quelle: GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016. Bild vergrößern

Entwicklung der Exporte in der Gesundheitswirtschaft und ihr Anteil am deutschen Gesamtexport

© GGR, 2016; Datenbasis: Statistisches Bundesamt; Berechnung und Darstellung: WifOR/BASYS, 2016.

Auswertung und Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung

Unterstützung der Außenwirtschaftsaktivitäten der deutschen Gesundheitswirtschaft durch die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Pilotprojekt zur Fachkräftegewinnung für die Pflegewirtschaft

Politische Flankierung der positiven Entwicklung der Branche insbesondere durch die Gesundheitswirtschaftskonferenzen des BMWi.

Das BMWi fördert die Digitalisierung im Gesundheitsbereich durch folgende Maßnahmen:

Start-ups im Digital Health-Bereich unterstützt das BMWi mit folgenden Programmen:

Publikationen

Pressemitteilung

  • 31.05.2017 - Pressemitteilung - Wirtschaftsbranchen

    Pressemitteilung: Zypries: Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft voranbringen und Hemmnisse abbauen

    Öffnet Einzelsicht
  • 30.05.2017 - Pressemitteilung - Existenzgründung

    Pressemitteilung: Zypries eröffnet Start-up Night! Gesundheitswirtschaft

    Video Bilderstrecke

    Öffnet Einzelsicht
  • 13.03.2017 - Pressemitteilung - Wirtschaftsbranchen

    Pressemitteilung: Staatssekretär Machnig: „Die Gesundheitswirtschaft ist ein Wachstumsmarkt“

    Öffnet Einzelsicht
  • 03.11.2016 - Pressemitteilung - Dienstleistungen

    Pressemitteilung: 5. Gesundheitswirtschaftskonferenz - Die deutsche Gesundheitswirtschaft schafft Wohlstand

    Öffnet Einzelsicht
  • 18.04.2016 - Pressemitteilung - Wirtschaftsbranchen

    Pressemitteilung: Gleicke: Gesundheitswirtschaft ist im Westen stärker industriell geprägt, im Osten dienstleistungsorientierter

    Öffnet Einzelsicht

Schlaglichter der Wirtschaftspolitik