Cover der Publikation Fachkräfteengpässe in Unternehmen 2015 Geschlechterunterschiede in Engpassberufen

Das Thema "Fachkräfteengpässe" ist in der öffentlichen Diskussion allgegenwärtig. Bedingt durch die anhaltend geringen Geburtenraten wird das Erwerbspersonenpotenzial von derzeit 49 Millionen bis zum Jahr 2035 auf schätzungsweise 41 bis 43 Millionen Erwerbstätige zurückgehen.

Politische und wirtschaftliche Akteure haben ein Bewusstsein für diese Problematik entwickelt und erarbeiten zunehmend Lösungsansätze. So beschlossen Politik, Unternehmen, Kammern und Sozialpartner mit der kürzlich eingegangenen "Partnerschaft für Fachkräfte" eine noch intensivere Zusammenarbeit, um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu erhalten.

Die vorliegende Studie untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Engpassberufen. Sie zeigt, dass eine stärkere Einbeziehung beider Geschlechter bei der Sicherung ihrer Fachkräftebasis helfen kann. Der Schlüssel liegt hierbei in einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Untersuchung schließt mit Handlungsempfehlungen, die KMU bei der Sicherung ihrer Fachkräftebasis nutzen können.