Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber dem Vormonat um 1,0 % gestiegen. [2] Der Anteil von Großaufträgen war unterdurchschnittlich. Der Anstieg der Auftragseingänge ging auf die starke Entwicklung bei den Investitionsgüterproduzenten zurück, bei denen die Aufträge um 4,9 % zunahmen. Nach deutlichen Zuwächsen im August nahmen die Auftragseingänge bei den Produzenten von Vorleistungsgütern (-4,0 %) sowie Konsumgütern (-2,8 %) im September ab.

Die Bestellungen sind in der Tendenz weiter ansteigend. Im aussagekräftigeren Zweimonatsvergleich August/September gegenüber Juni/Juli ergab sich ein Anstieg der Industrieaufträge um 4,3 %. Hierbei nahmen die Orders für Vorleistungsgüter mit +5,1 % noch deutlicher zu. Auch die Investitionsgüterproduzenten (+4,1 %) sowie die Konsumgüterproduzenten (+3,1 %) konnten die Aufträge kräftig ausweiten. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen haben die Auftragseingänge in der Industrie im Zweimonatsvergleich um 3,8 % zugenommen.

Die Bestelltätigkeit hat sich auf hohem Niveau weiter erhöht. Das verbesserte Geschäftsklima in der Industrie deutet darauf hin, dass sich der Aufschwung im Verarbeitenden Gewerbe fortsetzen wird.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. November 2017.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA).