Arbeiter in einem Werk stehen für Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe.

© Monty Rakusen/cultura/Corbis

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Mai gegenüber dem Vormonat um 1,0 % gestiegen. [2] Der Anteil an Großaufträgen war für einen Mai unterdurchschnittlich. Während für Investitionsgüter mehr Aufträge verbucht wurden (+2,6 %), gingen für Vorleistungs- und Konsumgüter weniger Bestellungen ein (-0,7 % bzw. -2,9 %). Die Auftragssteigerung ergab sich aus der Auslandsnachfrage (+3,1 %). Das Bestellvolumen aus dem Inland ging zurück (-1,9 %).

Im Zweimonatsvergleich [3] verringerten sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 1,1 %. Gleichzeitig liegt das durchschnittliche Auftragsvolumen im Berichtszeitraum April/Mai aber auf dem Niveau des starken ersten Quartals (+0,3 %).

Die solide Entwicklung der Auftragseingänge spricht – ebenso wie das ausgezeichnete Geschäftsklima – für eine weiter leicht aufwärtsgerichtete Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 6. Juli 2017.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA).
[3] April/Mai gegenüber Februar/März.