Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent gestiegen. [2] Die Industrieproduktion nahm um 4,3 Prozent zu und die Bauproduktion um 1,5 Prozent. Innerhalb der Industrie nahm die Erzeugung von Investitionsgütern besonders stark zu (+5,7 Prozent). Die Produktion von Konsum- und Vorleistungsgütern wurde um 3,6 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent ausgeweitet.

Trotz des Anstiegs im November ergab sich im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,2 Prozent. Die Industrieproduktion nahm um 0,3 Prozent ab. Die Bauproduktion meldete ein leichtes Minus von 0,1 Prozent.

Nach zwei Monaten des Rückgangs zieht die Fertigung im Produzierenden Gewerbe nun wieder spürbar an. Dies wurde aufgrund der diesjährigen Feier- und Brückentage im Oktober allgemein erwartet. Die gute Entwicklung der Auftragseingänge sowie die optimistischen Geschäftserwartungen deuten für die kommenden Monate auf eine lebhafte Entwicklung der Industriekonjunktur hin. Der Bau scheint demgegenüber zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts vom 9. Januar 2018.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA)