Schweißer symbolisiert die Entwicklung der Produktion im produzierenden Gewerbe

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] blieb die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat unverändert (0,0 Prozent). [2] Die Produktion in der Industrie und im Baugewerbe stieg leicht um 0,3 Prozent bzw. 0,5 Prozent, während die Energieerzeugung geringer ausfiel als im Vormonat.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe hat sich in den letzten beiden Monaten nicht weiter erhöht. Im Durchschnitt der Monate Juni und Juli lag die Erzeugung um 0,5 Prozent unter dem Niveau der beiden Vormonate. Auch die Bauproduktion blieb in den letzten Monaten eher verhalten, ist aufgrund von Veränderungen im Berichtskreis am Jahresbeginn aber noch weiterhin schwierig zu beurteilen.

Die Industrieproduktion hat sich im ersten Halbjahr dieses Jahres sehr dynamisch entwickelt. Im Februar wurde erstmals das Vorkrisenniveau aus dem Jahr 2008 überschritten und im Mai ein neues Allzeithoch erreicht. Im Sommer konnte die hohe Schlagzahl der Vormonate jedoch nicht beibehalten werden. Die Indikatorenlage spricht dennoch für eine Fortsetzung der positiven Industriekonjunktur. Allerdings dürfte das Expansionstempo mit Blick auf die Auftragseingänge geringer ausfallen als in der ersten Jahreshälfte.

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[1] Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 7. September 2017.
[2] Alle Angaben basieren auf vorläufigen Daten und sind preis-, kalender- und saisonbereinigt (Census X-12-ARIMA).