Festakt anlässlich des 60. Geburtstags des IfM Bonn, u. a. Mittelstandsbeauftragte Iris Gleicke (3.v.l.) und die Präsidentin des IfM Bonn, Prof. Dr. Friederike Welter (5.v.l.)

Festakt anlässlich des 60. Geburtstags des IfM Bonn, u. a. Mittelstandsbeauftragte Iris Gleicke (3.v.l.) und die Präsidentin des IfM Bonn, Prof. Dr. Friederike Welter (5.v.l.)

© BMWi/Susanne Eriksson

Im Rahmen eines Festaktes im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie würdigt die Mittelstandsbeauftragte Iris Gleicke das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn anlässlich seines sechzigsten Geburtstags.

Gleicke bescheinigte dem Institut, nichts von seiner Frische eingebüßt zu haben: „Der Jubilar hat alle Herausforderungen unbeschadet überstanden, erfreut sich bester Gesundheit und macht einen quicklebendigen Eindruck.“ Das IfM bereite mit solider Forschung auch zu innovativen und neuen Themen einer fundierten Politikberatung den Boden, betonte die Staatssekretärin. Es habe sich frühzeitig mit Zukunftsthemen wie der Digitalisierung auseinandergesetzt, um den etablierten Mittelstand mit in die Ära 4.0 zu nehmen. Gleicke: „Politik und Forschung müssen an einem Strang ziehen, wenn der Mittelstand in Deutschland auch unter den Bedingungen globaler Märkte, demografischer Verschiebungen und einer rasant fortschreitenden Digitalisierung wettbewerbsfähig bleiben soll.“

Das IfM Bonn wurde 1957 von Ludwig Erhard gegründet. Es erforscht seither die Strukturen und Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen und setzt dabei auf die Stärkung klassischer mittelständischer Tugenden wie Eigeninitiative, Kreativität und Verantwortungsbereitschaft: Eine Würdigung der freiheitlichen Werte des Mittelstands und das Setzen verlässlicher Rahmenbedingungen durch die Politik stärken laut IfM den Mittelstand und wirken attraktiv auf eine neue Gründergeneration.

Hinweise auf das aktuelle Forschungsprogramm des IfM Bonn finden Sie unter www.ifm-bonn.org.