Der Französische Dom in Berlin wird am 21.01.2013, dem Vorabend des 50. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysee-Vertrages, in den französischen Nationalfarben angestrahlt.

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Heute vor 55 Jahren wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag (Élysée-Vertrag) unterzeichnet. Seitdem hat die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen als Motor für wirtschaftliche Entwicklung und Integration ständig zugenommen.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Deutschland und Frankreich sind auf das engste miteinander verbunden. Wirtschaftlich ist Frankreich unser wichtigster Partner in der Europäischen Union. Politisch wollen wir gemeinsam Impulsgeber sein für die Fortentwicklung der EU, für mehr Wohlstand und mehr Arbeitsplätze. Zukunftsthemen, wie Digitalisierung und Innovation, stehen im Zentrum. Europa steht vor großen Herausforderungen - ich wünsche mir, dass Frankreich und Deutschland ihre Kraft einsetzen, um Europa stabiler zu machen. Ich begrüße es sehr, dass der Bundestag und die Assemblée Nationale sich künftig noch enger abstimmen wollen."

Engste Wirtschaftsbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen sind Eckpfeiler der deutsch-französischen Beziehungen, die seit der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages vor 55 Jahren immer weiter gewachsen sind. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Handelsbeziehungen, die im Jahre 2016 ein Volumen von 167,18 Mrd. Euro erreichten. Frankreich war 2016 für Deutschland bei Einfuhren und Ausfuhren unter den drei wichtigsten Handelspartnern, Deutschland für Frankreich sogar wichtigster Handelspartner. Auch die Investitionstätigkeit wächst stetig.

So war laut Business France Deutschland 2016 mit 191 Projekten und 17 Prozent aller Investitionsentscheidungen erstmals noch vor den USA Investor Nummer 1 in Frankreich.