Nahaufnahme von Nylon zum Thema Fashion

© iStock.com/tostphoto

Zum Auftakt der FashionWeek hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Kurzexpertise des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellen lassen, die Aufschluss über Tendenzen im Bereich FashionTech geben soll.

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries: „Das Thema FashionTech betrifft derzeit noch Nischen, vor allem im Bereich der Gesundheit aber auch schon vereinzelt im Bereich der Mode und der Accessoires. Der Leistungssport ist ein potenzieller künftiger Treiber, ebenso werden andere Kundengruppen nachziehen. Für die deutsche Textil- und Modebranche sind dies gute Nachrichten. Wir sind ein Land der Ingenieure und der Kreativen und besonders stark in der Verbindung von Qualität, Ideenreichtum und hohen technischen Standards.“

Die Prognose des ZEW, die auf verschiedenen internationalen Marktanalysen beruht, schätzt, dass das globale Marktvolumen im Bereich „smarter Textilien“ bis 2022 auf knapp 5 Milliarden Euro wachsen könnte. Auf den deutschen Markt würden dabei ca. 700 Millionen Euro entfallen. Für 2030 wird für Deutschland ein potenzielles Marktvolumen von ca. 4,2 Milliarden Euro vorhergesagt.

Die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft wächst seit Jahren kontinuierlich. In der Modebranche ziehen dabei im noch jungen Bereich der so genannten FashionTech neue Motive und Technologien ein. Durch die Verbindung von Modedesign, Technologie und neuen Materialen ergeben sich veränderte Anwendungsfelder und Chancen für die Modeindustrie. In diesen Bereichen ist Deutschland als eines der technologiestärksten Länder der Welt ein erfolgreicher und chancenstarker Akteur.

Die Kurzprognose des ZEW wurde im Rahmen des Monitoringprozesses zur Kultur- und Kreativwirtschaft erarbeitet. Sie kann hier abgerufen werden.