Keyvisual der G20 Ministerkonferenz

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Am 30. November endet die deutsche G20-Präsidentschaft, die unter dem Motto „Eine vernetzte Welt gestalten“ stand. Mit diesem Ziel hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) die erste Digitalministerkonferenz im Kreis der G20 ausgerichtet und einen weltweiten Austausch über Digitalpolitik initiiert und etabliert.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Weltweit rücken digitale Themen ins Zentrum der Politik. Es ist sinnvoll, dass möglichst alle Staaten einen gemeinsamen Weg einschlagen. Unter meiner Leitung haben sich die G20-Digitalminister das erste Mal überhaupt getroffen und zwei feste Ziele gesetzt: Bis 2025 wollen wir alle Menschen ans Internet anbinden und bis 2020 die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Internetnutzung beseitigen. Es ist uns gelungen, gemeinsame Lösungsansätze zu formulieren, die unsere Länder wettbewerbsfähiger machen und dazu führen sollen, dass Alle von der digitalen Transformation profitieren.“

Auf Einladung von Bundeswirtschaftsministerin Zypries haben sich erstmals die G20-Digitalminister am 6. und 7. April dieses Jahres in Düsseldorf getroffen, um über Fragen der digitalen Transformation zu diskutieren. Sie haben dabei die Roadmap "Policies for a Digital Future" (PDF, 122KB) erarbeitet, die 11 prioritäre Handlungsfelder für die kommenden Jahre aufzeigt:

Ende Oktober haben sich die G20-Mitgliedsstaaten und Gastländer unter Beteiligung von OECD, ITU, Weltbank, IWF und UNCTAD in Hamburg intensiv über konkrete Schritte zur Umsetzung dieser Roadmap ausgetauscht. Das BMWi hat die Ergebnisse in einem rund 120 Seiten starken Bericht (PDF, 83KB) zusammengefasst, der erste Umsetzungsbeispiele aus den G20-Staaten, den Gastländern und von internationalen Organisationen enthält. Am 1. Dezember übernimmt Argentinien die G20-Präsidentschaft. Das Land hat bereits angekündigt, den unter deutscher G20-Präsidentschaft erfolgreich begonnenen Digitalministerprozess, fortzuführen.