Flaggen der EU-Staaten zum EU-Handelsministerrat.

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Heute treffen sich die 28 Handelsminister der EU zum Handelsministerrat in Brüssel. Hauptthema wird die Vorbereitung der 11. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) sein.

Staatssekretär Matthias Machnig: „Europa hat ein vitales Interesse daran, die Welthandelsorganisation zu stärken. Wir brauchen die WTO, um offene Märkte sowie freien und fairen Handel in der Welt zu fördern. Der Weg einiger Länder, sich abzuschotten, führt in die Irre. Wir sollten gemeinsam im Rahmen der WTO Handelshemmnisse abbauen. Wir unterstützen auch die Bemühungen der EU zum Abschluss verschiedener Freihandelsabkommen. Klar ist dabei: Wir brauchen wie bei CETA hohe Arbeits-, Verbraucher- und Umweltstandards sowie ein modernes Investitionsschutzsystem. Das schafft inklusives Wachstum und Beschäftigung.“

Die 11. WTO-Ministerkonferenz wird vom 10. bis 13. Dezember 2017 in Buenos Aires stattfinden. Dabei werden die folgenden Themen im Fokus stehen: Maßnahmen zum Abbau interner Agrar-Stützungsmaßnahmen, der Abbau von Fischerei-Subventionen, die Verbesserung der Transparenz bei Regulierungsmaßnahmen für Dienstleistungen, die KMU-Transparenzinitiative sowie elektronischer beziehungsweise digitaler Handel.

Deutschland hat am gesamten weltweiten Handel einen Anteil von 7,2 Prozent. Weite Teile der deutschen Volkswirtschaft sind in einem hohen Maß exportabhängig. Das zeigt sich auch bei der Beschäftigung: Fast jeder dritte Arbeitsplatz in Deutschland ist vom Export abhängig.