Auszubildender arbeitet an einer Maschine

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2017 war und ist ein gutes Jahr, um eine betriebliche Ausbildung zu beginnen. Nach den aktuell von der Bundesagentur für Arbeit (BA) veröffentlichten Zahlen zum Ausbildungsmarkt gibt es bis September 0,5 Prozent mehr gemeldete Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Die Zahl der bei der BA gemeldeten Bewerber bleibt gegenüber dem Vorjahr stabil.

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries ist überzeugt: „Deutschland braucht Fachkräfte. Um weiter so innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir schlaue Köpfe. Und klar ist: wir brauchen Frauen und Männer. Das Potenzial ist da – die Jugendlichen von heute sind gut gebildet. Mit einer guten Ausbildung können junge Menschen richtig durchstarten. Dafür müssen aber Auszubildende und Ausbilder flexibel sein. Nicht immer liegt der Traumberuf nebenan. Und Arbeitgeber müssen Perspektiven eröffnen und ihren Auszubildenden auch etwas bieten.“

Die künftigen Fachkräfte sind gefragter denn je. Viele Branchen und etliche Betriebe suchen noch motivierte Bewerberinnen und Bewerber. Das zeigt die Zahl der 48.937 offenen Ausbildungsplätze. Diese Chancen sollten auch Jugendliche nutzen, die bislang in ihrem Traumberuf oder in der direkten Umgebung noch keine Stelle gefunden haben.

Wie auch in den Vorjahren ist das Passungsproblem die große Herausforderung auf dem Ausbildungsmarkt. Deshalb haben es sich auch die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung unter dem Dach des BMWi zur Aufgabe gemacht, Ausbildungsbetriebe und junge Menschen noch besser zusammen zu bringen.