Luftaufnahme von Lagos, Nigeria

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Vier Monate nach Vorstellung des Konzepts Pro! Afrika des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Ich freue mich, dass Pro! Afrika Fahrt aufnimmt. Wir bauen das Netz an deutschen Außenhandelskammern (AHKs) kontinuierlich aus: Die AHK Kenia wird personell verstärkt, um Unternehmen dort zu helfen, junge Menschen vor Ort zu Fachkräften auszubilden. Auch die neuen regionalen Kompetenzzentren für das südliche Afrika und Ostafrika beraten und unterstützen bereits unsere Unternehmen bei ihren Investitionen vor Ort. Ich will vor allem auch junge Gründer zusammenbringen. Deshalb habe ich digitale afrikanische und deutsche Start-ups sowie etablierte Unternehmen für den 26. Oktober zu einer Start-up Night Afrika eingeladen. Wir unterstützen Start-ups in Afrika mit einem Finanzierungsfonds. Insgesamt wollen wir mit dem Pro! Afrika Konzept 100 Millionen Euro investieren.“

Auch in weiteren Bereichen wurden die Weichen Richtung Afrika gestellt: Dazu gehören zusätzliche Unternehmensreisen im Rahmen des Markerschließungsprogramms, Energiedialoge vor allem mit Kenia und Ghana, mehr Messebeteiligungen für deutsche Unternehmen, sowie zusätzliche Aktivitäten des Managerfortbildungsprogramms. Auch die Exportinitiativen in den Bereichen Energie und Gesundheitswirtschaft werden ausgebaut Die Voraussetzungen für Hermesdeckungen für Geschäfte mit dem öffentlichen Sektor sollen zügig erleichtert und das Absicherungsinstrument der Investitionsgarantien bekannter gemacht werden. Im BMWi wird zudem ein „Afrika-Lotse“ eingesetzt, der Unternehmen bei Fragen zu deren Engagement in afrikanischen Staaten begleitet.

Das Pro! Afrika Konzept finden Sie hier.