Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries bekommt von Hauptgeschäftsführer des Verbands der Ernährungswirtschaft e.V., E. Michael Andritzky, den Zweiten Fortschrittsbericht zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft entgegen.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nimmt von Hauptgeschäftsführer des Verbands der Ernährungswirtschaft e.V., E. Michael Andritzky, den Zweiten Fortschrittsbericht zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischwirtschaft entgegen.

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundeswirtschaftsministerin Zypries hat heute den zweiten Fortschrittsbericht von Vertretern der Fleischbranche entgegengenommen. 23 Unternehmen der Fleischwirtschaft haben sich seit 2015 in einer Selbstverpflichtung dazu bekannt, die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen ihrer Werkvertragsarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer zu verbessern. Sie decken je nach Sparte einen Marktanteil von bis zu zwei Dritteln ab.

Bundesministerin Zypries: "Die Fleischbranche beschreitet mit der Umsetzung der Selbstverpflichtung den richtigen Weg. Es ist ermutigend zu sehen, dass sich Jahr für Jahr mehr Unternehmen zu den Zielen der Selbstverpflichtung bekennen. Die Umstellung der Arbeitsverträge der Werkvertragsarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer aus Osteuropa auf deutsches Arbeits- und Sozialrecht hilft den Beschäftigten ganz konkret im Krankheitsfall und bei der Altersvorsorge. Beim Aufbau von Stammpersonal gibt es aber noch viel Luft nach oben. Hier wünsche ich mir mehr Engagement bei der Übernahme von Werkvertragsarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern in die Stammbelegschaft. Auch die Unternehmen profitieren im Wettbewerb, wenn sie Fachkräften eine langfristige Perspektive im Unternehmen bieten können.“

Die Selbstverpflichtung ist 2015 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit den sechs größten Unternehmen der deutschen Fleischwirtschaft auf den Weg gebracht worden. Das BMWi wird die Umsetzung der Selbstverpflichtung auch weiterhin begleiten und sich für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Werkvertragsarbeiterinnen und -arbeitnehmern einsetzen.