Luftbild eines Dorfes zum Thema Regionalförderung

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Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist das zentrale Instrument für regionale Wirtschaftsförderung in Deutschland. Bund und Länder haben das Förderspektrum in den Bereichen Infrastruktur- und Innovationsförderung weiter ausgebaut. Dabei stehen insbesondere Verbesserungen bei der Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) und Innovationen sowie die Erhöhung des möglichen Fördervolumens für Bildungseinrichtungen im Fokus.

Bundesministerin Zypries: „Wir wollen in ganz Deutschland gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen und strukturschwache Regionen unterstützen. Da es trotz unserer guten wirtschaftlichen Entwicklung immer noch erhebliche regionale Unterschiede gibt, ist und bleibt die GRW als Motor für zusätzliche Wachstumsimpulse sehr wichtig. Gemeinsam mit den Ländern haben wir die GRW noch effektiver gemacht und zusätzliche Möglichkeiten zur Förderung wirtschaftsnaher Forschungseinrichtungen und Verbundforschungsprojekte aufgenommen. So vernetzten wir Wirtschaft und Wissenschaft stärker miteinander und fördern Innovationen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem effizienten, gesamtdeutschen Fördersystem, das strukturschwachen Regionen hilft, wirtschaftlich aufzuholen.“

Weitere wichtige Neuerungen im Koordinierungsrahmen sind die vereinfachte Förderung von Hafeninfrastrukturen sowie die Förderung von offenen Werkstätten für angehende Unternehmer (Maker Spaces).

Ziel der Regionalpolitik im Rahmen der GRW ist es, strukturschwache Regionen zu unterstützen, Standortnachteile bei Investitionen auszugleichen und Anreize zur Schaffung von Einkommen und Beschäftigung zu schaffen. Im Mittelpunkt der GRW stehen deshalb die Förderung von einzelbetrieblichen Investitionen sowie von wirtschaftsnahen kommunalen Infrastrukturen. Die grundsätzlichen Leitlinien und Instrumente der Förderung vereinbaren Bund und Länder im Koordinierungsrahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Den neuen Koordinierungsrahmen können Sie hier (PDF, 1MB) abrufen.