Bundeswirtschaftsministerin Zypries und der iranische Verkehrs- und Stadtentwicklungsminister Dr. Abbas Ahmad Akhoundi

Bundeswirtschaftsministerin Zypries und der iranische Verkehrs- und Stadtentwicklungsminister Dr. Abbas Ahmad Akhoundi

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundeswirtschaftsministerin Zypries trifft heute den iranischen Verkehrs- und Stadtentwicklungsminister Dr. Abbas Ahmad Akhoundi.

Zypries: „Das Atom-Abkommen mit dem Iran hat für uns die Bedingungen für die Wiederannäherung und wirtschaftliche Öffnung des Iran geschaffen. Wir wollen, dass dieses Abkommen mit Leben gefüllt und der Iran wieder in die Weltwirtschaft eingebunden wird. Ich setze mich daher dafür ein, die Herausforderungen bei der Finanzierung gerade großvolumiger Projekte anzugehen, sodass die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen noch weiter ausgebaut werden können. Gleichzeitig kommen auf den Iran mit seiner stärkeren Einbindung in die Weltgemeinschaft auch neue Verantwortlichkeiten zu. Dies gilt nach außen wie auch nach innen: Im Nahen und Mittleren Osten sollten alle Akteure darauf hinwirken, dass es zu einer Eindämmung der Gewalt kommt. Staatliches Handeln muss immer auch die Rechte des Einzelnen anerkennen und schützen.“

Das deutsch-iranische Handelsvolumen betrug 2016 rund 3 Mrd. Euro. Der deutsche Export stieg um 26 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro. Im ersten Quartal 2017 betrug das deutsch-iranische Handelsvolumen über 1 Mrd. Euro. Dabei stieg der deutsche Export um rund 29 Prozent auf 878 Mio. Euro. Deutschland ist damit weiterhin einer der wichtigsten europäischen Handelspartner Irans.

Im Iran besteht großer Modernisierungsbedarf im Industrie- und Infrastrukturbereich. Deutsche Unternehmen könnten hier mit ihren Produkten und Technologien einen wichtigen Beitrag leisten.