Die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises 2017

© BMWi/Maurice Weiss

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hat heute im Kino International in Berlin die Preise für den 50. Deutschen Wirtschaftsfilmpreis des Bundeswirtschaftsministeriums verliehen. Vor rund 400 geladenen Gästen hat sie die begehrten Trophäen, Urkunden und Geldpreise für die besten Wettbewerbsbeiträge dieses Jahres überreicht.

Bundesministerin Zypries: „50 Jahre Deutscher Wirtschaftsfilmpreis sind auch ein Spiegel von 50 Jahren deutscher Wirtschaftsgeschichte. Die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge der vergangenen Jahre und Jahrzehnte zeichnen das wirtschaftliche und gesellschaftliche Geschehen im geteilten und vereinigten Deutschland nach. Sie bilden damit eine ganz eigene, spannende Chronik unserer jüngsten Geschichte. Die diesjährigen Beiträge schreiben diese Geschichte fort. Allen Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliere ich ganz herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!“

Der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis ist einer der ältesten deutschen Filmpreise. Bereits seit 1968 wird der Wirtschaftsfilmpreis für Dokumentationen vergeben, die sich in herausragender Weise mit Themen unserer modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft auseinandersetzen und diese für jedermann verständlich darstellen. Seit 2008 ist der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis Bestandteil der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft“ der Bundesregierung.

In diesem Jahr sind aus den rund 300 eingesendeten Filmbeiträgen in den Wettbewerbskategorien Wirtschaftsfilme bzw. -reportagen, Imagefilme aus der Wirtschaft, Audiovisuelle Beiträge für digitale Medien, Nachwuchsfilme sowie der Sonderkategorie „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“ insgesamt 25 Filme von der Jury nominiert worden.

Als Preisträger 2017 wurden folgende Filme ausgezeichnet:

In der Kategorie I (Wirtschaftsfilme bzw. - reportagen) überzeugte ein Beitrag des Bayerischen Rundfunks die Jury als bester Kurzfilm: „Madeira – Steuerparadies mit Segen der EU-Kommission“. In der gleichen Kategorie wurde die ZDF-Reportage „Deutschlands große Clans – Die C&A-Story“ als bester Langfilm ausgezeichnet.

Als besten Film in der Kategorie II (Imagefilme aus der Wirtschaft) kürte die Jury „Ein Film über Vitra“, ein Firmenporträt der Vitra International AG.

In der Kategorie III (Audiovisuelle Beiträge für digitale Medien) wurde die ZDF/ARTE-Website „Monopoly der Weltmeere“ mit dem ersten Preis geehrt.

In der Nachwuchskategorie IV wurde als bester Film „Baufix – Wenn, dann richtig!“ aus der Filmakademie Baden-Württemberg ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Anlässlich des 50. Wettbewerbsjubiläums vergab die Jury erstmals einen Sonderpreis in der Kategorie „Deutsche Wirtschaftsgeschichte“. In der Kategorie V erhielt der zweiteilige ARD-Spielfilm „Die Dasslers – Pioniere, Brüder und Rivalen“ den 1. Preis.

Die vollständige Liste der Preisträger ist abrufbar unter: www.deutscher-wirtschaftsfilmpreis.de.