Arbeiter an Industriegerät

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Die Ostbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke veranstaltet heute in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Südthüringen den dritten Industriedialog Ost.

Iris Gleicke: „Wir befinden uns mitten in einem durch die Digitalisierung ausgelösten Transformationsprozess, der vielfältige Chancen bietet. Gleichzeitig wird dieser Prozess aber auch massive Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette der ostdeutschen Industrie haben - und auf die Art, wie wir in Zukunft arbeiten werden. Durch die Nutzung digital-vernetzter Technologien kann die ostdeutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und ihre Innovationsfähigkeit weiter ausbauen. Das ist sehr wichtig, denn Innovationen sind eine ganz wesentliche Grundlage für mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

Der Industriedialog Ost ist eine Konferenzreihe, die die Perspektiven und die besonderen Herausforderungen der Industrie in den neuen Bundesländern thematisiert. Unter dem Motto „Innovation – Herausforderungen der nächsten Jahre“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Chancen und Herausforderungen, die sich insbesondere durch die Digitalisierung für die ostdeutsche Industrie ergeben.

Dr. Peter Traut, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen: „Die Industrie ist der Wachstumsmotor und treibende Kraft für den Aufschwung unserer Region. Wenn wir darüber berichten, dass der Kreis Hildburghausen die höchste Beschäftigungsquote der Bundesrepublik meldet, in Südthüringen nahezu Vollbeschäftigung herrscht und das regionale Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 3,5 Prozent und damit doppelt so stark wie im deutschen Durchschnitt wachsen wird, dann ist die Industrie daran wesentlich beteiligt. Fachkräfteengpässe sind gegenwärtig unsere größte Sorge – Innovationen und voranschreitende Digitalisierung sind unumgänglich, um unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“