Bild von der Veranstaltung PerSe

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Bildungsprojekt "PerSe" duskiutierten u. a. Karsten Berlin von der HWK Berlin, Stefan Cibis von der HWK OLdenburg, Barabare Menke von ARBEIT UND LEBEN, Corina reifenstein von der HWK Cottbus, Dr. Sabine Hepperle vom BMWi sowie Inga Maubach von ARBEIT UND LEBEN (v. l. n. r.).

© BMWi/Susanne Eriksson

Im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) findet heute der Auftakt des Bildungsprojekts „PerSe – Perspektive Selbstverwaltung“ zur Stärkung der Selbstverwaltung im Handwerk statt, das das BMWi mit über 1,5 Mio. Euro in den nächsten drei Jahren fördert.

Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie und Mittelstandsbeauftragte Iris Gleicke hierzu: „Kein Zweifel: die Selbstverwaltung lebt vom Engagement der Mitglieder. Aber leider wird es offenbar immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliche Mitarbeit in den Kammern zu gewinnen. PerSe will deshalb zur Weiterentwicklung und zur Attraktivität des bewährten Kammersystems beitragen.“

Das Projekt PerSe ist ein Ergebnis des Branchendialogs Handwerk, der gemeinsam vom BMWi, DGB und ZDH 2015 initiiert wurde. Es soll ehrenamtliches Engagement in der Selbstverwaltung fördern, um die Mitglieder fit für die Arbeit in den Kammern zu machen und das Ehrenamt für neue Zielgruppen attraktiv zu gestalten. Ziel sind Aufbau und Implementierung von Qualifizierungs-, Bildungs- und Beratungsstrukturen in der und für die Selbstverwaltung des Handwerks. Das Konzept für die Bildungsarbeit soll dabei, die im BMWi-Branchendialog erörterten Zukunftsfragen aufnehmen, u. a. interkulturelle Öffnung, demografischer Wandel, Digitalisierung.

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN e.V. übernimmt die Durchführung des Projekts PerSe, das ca. 150 Maßnahmen umfassen wird, z.B. die Rekrutierung von neuen, bislang noch nicht aktiven Zielgruppen für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Selbstverwaltung des Handwerks oder den Aufbau von Mentoring-Strukturen für Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund. Bislang ist die Umsetzung des Projektes in über 25 Handwerkskammern bundesweit vorgesehen.