Bundeswirtschaftsministerin Zypries trifft EU-Handelskommissarin Malmström

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit EU-Handelkomissarin Cecilia Malmström (r.)

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries trifft heute die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Im Mittelpunkt stehen aktuelle handelspolitische Themen.

Zypries: „Die Europäischen Union muss fest zusammenstehen und sich mit starker Stimme weltweit für offene Märkte und freien und fairen Handel einsetzen. Das ist jetzt wichtig, wo sich Länder außerhalb Europas dem Protektionismus zuwenden. Wir unterstützen Kommissarin Malmström bei dem zügigen Abschluss wichtiger Freihandelsabkommen, u. a. mit Japan, Mexiko und Mercosur. Hohe Arbeits-, Verbraucher- und Umweltstandards sowie ein modernes Investitionsschutzsystem, verbunden mit einer ehrgeizigen Öffnung der Märkte, sind der Weg zu inklusivem Wachstum und Wohlstand, von dem alle Seiten profitieren. CETA setzt hierfür Maßstäbe.“

Handel ist gerade für Deutschland sehr wichtig. Am gesamten weltweiten Handel hat Deutschland einen Anteil von 7,2 %. Weite Teile der deutschen Volkswirtschaft sind in einem hohen Maß exportabhängig. Das zeigt sich auch bei der Beschäftigung: Fast jeder dritte Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab, in der Industrie jeder zweite.

Im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) setzt sich die EU dafür ein, über multilaterale Vereinbarungen bestehende Handelshemmnisse abzubauen und ein stabiles und transparentes Regelwerk zu schaffen. Daneben gestaltet die EU, die für Handelspolitik zuständig ist, dies über bilaterale Handels- und Partnerschaftsabkommen, mit einzelnen Staaten oder Regionen. Derzeit laufen u. a. Verhandlungen über Freihandelsabkommen mit Japan, Mexiko und der südamerikanischen Binnenmarktkooperation Mercosur, aber auch mit wachstumsstarken Ländern Südostasiens.