Modellzeichnung des Projektes X6 von Airbus Helicopters

© Airbus Helicopters

Die Europäische Kommission hat heute bekannt gegeben, dass die geplante Förderung für das Entwicklungsvorhaben X6 von Airbus Helicopters für einen schweren Hubschrauber neuester Generation als deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt mit dem Binnenmarkt und den europäischen Beihilferegelungen vereinbar ist.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries hierzu: „Die heutige Kommissionsentscheidung wird wesentlich dazu beitragen, die Luftfahrtindustrie und die Zulieferbetriebe in beiden Ländern für den internationalen Wettbewerb weiter zu stärken. Sie ist beispielhaft für die europäische Kooperation und den konstruktiven Dialog mit Brüssel.“

Die europäische Luftfahrtindustrie ist weltweit führend in der Entwicklung und Fertigung hochmoderner Hubschrauberplattformen und nimmt aufgrund ihrer technologisch innovativen Produktpalette sowie der hochqualifizierten Arbeitsplätze eine Schlüsselrolle ein. Das bilaterale Hubschrauberprojekt X6 ist ein Innovationsmotor des europäischen Hubschrauberbaus. Der Hubschrauber soll in Frankreich endmontiert werden. Am Standort Donauwörth wird insbesondere der hochmoderne CFK-Airframe (Rumpf) entwickelt und auch produziert werden.

Die Bundesregierung hat Airbus Helicopters Deutschland daher eine Förderung in Höhe von insgesamt rund 63 Mio. Euro (beihilferelevant sind hiervon 47,25 Mio. Euro) aus dem Luftfahrzeugausrüsterprogramm in Aussicht gestellt. Auf französischer Seite soll das Entwicklungsvorhaben mit rund 330 Mio. Euro unterstützt werden. Deutschland und Frankreich haben das aus rückzahlbaren Darlehen bestehende Fördervorhaben gemeinsam bei der Europäischen Kommission notifiziert. Mit der Produktion des CFK-Airframe wird auch die Leichtbaukompetenz in Deutschland weiter ausgebaut.