Logo  European Enterprise Promotion Awards

Eine Expertenjury hat im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die beiden Gewinner des deutschen Vorentscheids zum Europäischen Unternehmensförderpreis 2017 (European Enterprise Promotion Awards, EEPA) ausgewählt:

  • Das BIRTH-Konzept der Internatsschule Hansenberg überzeugte durch ein integriertes MINT-und Wirtschaftsprojekt zur Förderung von Unternehmergeist und von Motivation, Kooperation, Innovation und Technologie und Verantwortungsübernahme junger Menschen. Engagierte Lehrkräfte bieten Entrepreneurship Education gepaart mit Natur- und Wirtschaftswissen im Rahmen von Projekten, Systemplanspielen, interdisziplinären Wettbewerben, Unternehmens- und Hochschul-Kooperationen.
  • Das „Import Promotion Desk“ (IPD) übernimmt eine Scharnierfunktion zwischen europäischen Importeuren und kleinen und mittleren Unternehmen in ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern. Ziel ist die nachhaltige und strukturierte Importförderung bestimmter Produkte aus ausgewählten Partner-ländern – unter Einhaltung hoher Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards. Dazu bringt das IPD europäische Importeure und Exporteure aus aufstrebenden Wachstumsmärkten als Handelspartner zusammen.

Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke: „Auch in diesem Jahr fand ich sie wieder klasse, diese bunte Mischung regionaler und lokaler Initiativen, die sich auf vielfältige Weise um Unternehmergeist und verantwortungsvolles Unternehmertum verdient machen. Jetzt drücke ich den beiden deutschen Finalisten beide Daumen. Es ist richtig gut, dass der Europäische Unternehmensförderpreis ihnen über Deutschlands Grenzen hinweg Aufmerksamkeit beschert.“

Mit dem Europäischen Unternehmensförderpreis zeichnet die Europäische Kommission seit 2006 Behörden, Wirtschafts- und Bildungseinrichtungen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus, die sich um die Förderung von Unternehmergeist und Unternehmertum verdient machen. Ausgelobt wird dieser Preis in den 28 Mitgliedstaaten der EU sowie in Island, Norwegen, Serbien und der Türkei. Seither haben sich europaweit mehr als 2.500 Initiativen beteiligt.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der SME Assembly der Europäischen Kommission im November in Tallinn statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erhalten Sie durch das RKW Kompetenzzentrum oder online unter www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de.

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