Flaggen von China und Deutschland

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Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, hat im Bundeskanzleramt ihre chinesischen Kollegen He Lifeng, Vorsitzender der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission, sowie Handelsminister Zhong Shan getroffen.

Zypries: „China ist ein sehr wichtiger Handelspartner für Deutschland. Inzwischen sind rund 5.200 deutsche Unternehmen in China aktiv. Diese Zusammenarbeit wollen wir auch in Zukunft weiter intensivieren. Wir begrüßen es daher, dass die chinesische Regierung mit dem 20-Punkteplan des Staatsrates vom Januar 2017 weitere Wirtschaftsreformen angekündigt hat. Das ist auch für die Investitionen deutscher Unternehmen wichtig, denn Marktöffnung, die Gleichbehandlung ausländischer Unternehmen sowie der Abbau bestehender Handels- und Investitionshemmnisse sind weiterhin wichtige Punkte, für die wir uns einsetzen.“

Zypries nahm auch am Deutsch-chinesischen beratenden Wirtschaftsausschuss unter Leitung der beiden Regierungschefs teil. Hier wurde mit hochrangigen deutschen und chinesischen Wirtschaftsvertretern insbesondere die Notwendigkeit diskutiert, den Marktzugang und generell die Rahmenbedingungen für deutsche Unternehmen in China zu verbessern, damit das gemeinsame Kooperationspotenzial tatsächlich ausgeschöpft werden kann.

Im Jahr 2016 betrugen die deutschen Ausfuhren nach China 76,1 Mrd. Euro, die Einfuhren aus China 93,8 Mrd. Euro. Derzeit sind ca. 5.200 deutsche Unternehmen in China tätig, die rd. 1,1 Mio. Arbeitsplätze in China geschaffen haben.