Bundesministerin Zypriews vor dem Capitol in Washington D.C.

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries: "Die USA sind ein wichtiger und enger Wirtschaftspartner Deutschlands. Deutsche Unternehmen sind beispielsweise dort der drittgrößte ausländische Arbeitgeber. Ich möchte meine Gespräche mit der amerikanischen Administration sowie in den verschiedenen US-Bundesstaaten dazu nutzen, um durch Zuhören und Erklären an das gemeinsame Verständnis über den Wert von fairem und freiem Handel anzuknüpfen. Wir sollten uns gemeinsam für stabile Handelsregeln einsetzen, auch im G20-Rahmen. Auch die Themen Stahl, WTO und betriebliche Aus- und Weiterbildung werde ich ansprechen. Zudem ist es mir wichtig, deutsche Gründerinnen und Gründer dabei zu unterstützen, mit ihren Ideen auch den amerikanischen Markt zu erobern."

Ministerin Zypries wird am Montag, dem 22. Mai in Boston/Massachusetts Gespräche mit Forschungsinstituten und Unternehmen führen und den vom BMWi geförderten "German Accelarator Life Sciences" besuchen sowie mit Start-ups aus dem Gesundheits-/Pharmabereich diskutieren. Schwerpunkt der Reise sind politische Gespräche in Washington, D.C., am 23. und 24. Mai, u. a. mit US-Wirtschaftsminister Ross, dem US-Handelsbeauftragten Lighthizer sowie dem Speaker Paul Ryan. Ministerin Zypries wird am 25.5. zudem deutsche Unternehmen im US-Bundesstaat South Carolina besuchen und mit dem Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, sprechen. Vor Ort ist zudem eine Diskussion mit Vertretern deutscher Unternehmen der Automobilbranche sowie Zulieferern zur Fachkräfteausbildung in den USA geplant. Ministerin Zypries wird am 26. Mai zu digitalen Innovationen und Start-ups im Silicon Valley an der German Valley Week des Bundesverbandes Deutsche Startups e. V. teilnehmen.