Girls Day im BMWi

© BMWi/Susanne Eriksson

Zum heutigen „Girls’ Day“ hat die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, 30 Schülerinnen zum „Mädchen-Zukunftstag“ in das Bundeswirtschaftsminsterium eingeladen. Unter dem Motto „Berufswunsch: Unternehmerin“ setzen sich die Schülerinnen mit dem Thema „berufliche Selbstständigkeit“ auseinander und erlernen bestimmte Techniken, um Ideen zu entwickeln und anschließend Schritt für Schritt in die Praxis umzusetzen. Dabei werden sie von den Unternehmerinnen Annette Farrenkopf, Bianca Gabbey und Sabine Stengel unterstützt, die in der vom BMWi gestarteten Initiative „FRAUEN unternehmen“ als Vorbild-Unternehmerinnen mitwirken.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Wir haben viele kompetente Frauen in verantwortlichen Positionen in der Wirtschaft, die einen hervorragenden Job machen und Arbeitsplätze sichern. Diese Leistung von Frauen muss sichtbarer werden, denn Vorbilder können andere junge Frauen motivieren. Noch immer haben Frauen seltener Führungspositionen inne, verdienen im Vergleich weniger Geld und gründen auch seltener Unternehmen. Hier ist noch viel Luft nach oben. Chancengleichheit und Diversität beim Führungspersonal sind handfeste Wirtschaftsfaktoren und steigern die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Wer künftig nicht den Anschluss verlieren will, braucht starke Unternehmerinnen und mutige Gründerinnen."

Nur knapp jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau gegründet, im digitalen Bereich noch weniger. Besonders beim Zugang zum Internet, der digitalen Bildung und den Finanzierungsmöglichkeiten für weibliche Gründer gibt es Handlungsbedarf. Eine neue Gründungskultur muss bereits in den Schulen ansetzen. Selbstständigkeit ist eine tolle berufliche Option. Es ist wichtig, Mädchen frühzeitig zu ermutigen, eigene Ideen für Wirtschaft und Gesellschaft zu entwickeln und diese auch umzusetzen.

Mit der Initiative „FRAUEN unternehmen“ wirbt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie seit 2014 verstärkt für weibliches Unternehmertum: Über 100 Unternehmerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet wurden als Rollenvorbilder ausgewählt und geben in Veranstaltungen ihre Erfahrungen an Schülerinnen, Auszubildende, Studentinnen und Hochschulabsolventinnen sowie gründungsinteressierte Frauen weiter.

Mit dem Projekt „Unternehmergeist in die Schulen“ gibt das BMWi in Kooperation mit den Partnern jährlich rund 34.000 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, beispielsweise über Schülerfirmenprojekte und Planspiele unternehmerisches Denken und Handeln zu erlernen.

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Folgen Sie Ministerin Zypries, die starke Frauen in der Wirtschaft sichtbarer machen möchte unter: #starkefrauenstarkewirtschaft.