Verbundvorhaben unverDROSSen - Detektion, Prüfung und Bewertung von Dross im Großgussbereich

© Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF), Ursula Raapke: Verbundvorhaben unverDROSSen - Detektion, Prüfung und Bewertung von Dross im Großgussbereich. Gefördert durch das BMWi, Förderkennzeichen 0325802A

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung den von der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, vorgelegten Bundesbericht Energieforschung 2017 beschlossen. Der Bericht gibt einen ausführlichen Überblick über die Förderpolitik der Bundesregierung in der Energieforschung und fasst Fördermittel der Bundesländer und der EU-Forschungspolitik im Energiebereich zusammen. Fortschritte und aktuelle Entwicklungen in der Forschungsförderung werden damit transparent dargestellt.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Der Umbau der Energieversorgung in Deutschland - weg von Atomkraft, hin zu erneuerbaren Energien - erfordert neue, kreative Lösungen und Konzepte. Deshalb brauchen wir eine leistungsstarke Energieforschung, die für entsprechende Impulse und Innovationen sorgt. Sie ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende. Unsere Energiepolitik ist deshalb strategisch auf Energieforschung für zukunftsfähige Technologien und für mehr Effizienz im Energiesystem ausgerichtet. Wir setzen verstärkt auf Digitalisierung und intelligente Sektorkopplung. Damit schaffen wir die richtigen Rahmenbedingungen für eine dynamische Entwicklung von Energieinnovationen.“

2016 hat die Bundesregierung rund 876 Millionen Euro für die Forschung, Entwicklung und Demonstration moderner Technologien für die Energiewende aufgewendet. Damit ist das Fördervolumen im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Der größte Anteil der Mittel, rund drei Viertel, wurde in Forschung zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz investiert. Das verdeutlicht den hohen Stellenwert von Innovationen für die erfolgreiche Transformation des Energiesystems.

Die Zahlen zur Projektförderung aus dem Bundesbericht Energieforschung lassen sich auch über EnArgus, das zentrale Informationssystem des BMWi zur Energieforschung, transparent nachvollziehen.

Auch hat das Bundeskabinett heute den vierten Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan (NEEAP) beschlossen. Mit dem vierten NEEAP stellt die Bundesregierung den Stand der Umsetzung der Energieeffizienzpolitik für den Berichtszeitraum bis 2015 dar. Er dient der Umsetzung der Berichtspflicht der Bundesregierung gegenüber der Europäischen Kommission nach der Energieeffizienz-Richtlinie (Richtlinie 2012/27/EU).

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt".