Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit dem Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevêdo

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries mit dem Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevêdo

© BMWi/Susanne Eriksson

Bundeswirtschaftsministerin Zypries trifft heute den Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), Roberto Azevêdo zu einem Gespräch. Im Mittelpunkt stehen aktuelle handelspolitische Themen.

Bundesministerin Zypries: „Die Welthandelsorganisation setzt sich für offene Märkte und fairen Handel ein. Gerade jetzt, wo der Freihandel unter Beschuss ist, brauchen wir eine starke WTO. Wir setzen uns gemeinsam mit der WTO gegen Abschottung und Protektionismus ein, denn sie führen in wirtschaftliche Sackgassen. Freier und fairer Handel ist der Weg zu mehr Beschäftigung, Wachstum und Wohlstand für Alle.“

Der WTO gehören derzeit 164 Länder an. Als jüngstes Mitglied ist am 29. Juli 2016 Afghanistan beigetreten. Weitere 21 Länder - darunter Somalia, Serbien und Bosnien-Herzegowina - befinden sich im laufenden Beitrittsverfahren. Deutschland war 1995 ein Gründungsmitglied der WTO.

Deutschland hat am gesamten weltweiten Handel einen Anteil von 7,2 Prozent. Weite Teile der deutschen Volkswirtschaft sind in einem hohen Maß exportabhängig. Das zeigt sich auch bei der Beschäftigung: Jeder vierte Arbeitsplatz hängt direkt oder indirekt vom Export ab.