Mikrsokop in Nahaufnahme.

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Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Matthias Machnig, legt heute die aktuellen Ergebnisse der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung vor. Die Zahlen zeigen: Die Gesundheitsbranche ist ein wachsender Wirtschaftsbereich mit hoher Personalintensität. Mit rund 7 Mio. Erwerbstätigen beschäftigt sie fast so viele Menschen wie das verarbeitende Gewerbe.

Staatssekretär Machnig: „Eine gute Gesundheitsversorgung ist auch gut für die deutsche Wirtschaft. Nur wenn die Leute gesund sind, können sie am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilnehmen. Auch die Gesundheitswirtschaft selbst ist ein herausragender Wirtschaftsfaktor und ein Wachstumsmarkt. Das zeigen die Zahlen der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung: Seit 2005 sind mehr als eine Million neue Arbeitsplätze entstanden. Die Nachfrage nach Dienstleistungen und Gütern der Gesundheitswirtschaft wird angesichts des demografischen Wandels in Zukunft weiter steigen.“

Das Stellenwachstum war am ausgeprägtesten im Dienstleistungsbereich, vor allem in der Pflege und in den Krankenhäusern. Aber auch die anderen Teilbereiche der Gesundheitswirtschaft wachsen. Im Durchschnitt stieg ihre Wertschöpfung seit 2005 mit 3,8 Prozent pro Jahr – deutlich stärker als die der Gesamtwirtschaft. 2016 erwirtschaftete sie eine Bruttowertschöpfung von 336 Mrd. Euro, und damit 12 Prozent des BIP. Die Gesundheitswirtschaft ist eine zunehmend internationale Branche. Seit 2005 haben sich die Exporte mehr als verdoppelt. 2016 wurden Waren und Dienstleistungen im Wert von über 116 Mrd. Euro exportiert. Vor allem die industrielle Gesundheitswirtschaft treibt dieses Wachstum – allen voran die Humanarzneimittel-Industrie.