Die Prüfungsbesten des Jahres 2016 im Abschlussjahrgang des BMWi.

© BMWi/Susanne Eriksson

„Die berufliche Bildung in Deutschland ist ein Erfolgsmodell und bietet Jugendlichen beste Voraussetzungen für den Übergang ins Arbeitsleben. Die Aussichten auf einen interessanten und attraktiven Beruf sind hervorragend, denn Wirtschaft und Verwaltung suchen ja fast schon händeringend nach gut ausgebildeten Fachkräften.“ Dies betonte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, in einer Feierstunde zur Auszeichnung der besten Prüflinge 2016 aus dem Ministerium und seinen nachgeordneten Behörden.

19 Prüflinge des BMWi, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, der Bundesanstalt für Materialforschung und - prüfung, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamtes erhielten aus der Hand der Parlamentarischen Staatssekretärin eine besondere Auszeichnung überreicht. Sie hatten nicht nur in den Abschlussprüfungen überzeugt, sondern während der gesamten Ausbildung hervorragende Leistungen gezeigt. Auch in diesem Jahr konnten wieder drei Absolventen eines Dualen Studiums geehrt werden, die zusätzlich zu ihrer Berufsausbildung auch noch einen erfolgreichen Studienabschluss hingelegt haben.

Die guten Abschlüsse sind auch ein Beleg für die Qualität der Ausbildung selbst. Mit zurzeit 458 Auszubildenden in 20 Ausbildungsberufen leisten das Bundeswirtschaftsministerium und seine nachgeordneten Behörden einen vorbildlichen Beitrag zum Erfolg der Allianz für Aus- und Weiterbildung der Bundesregierung. Ausgebildet wird nicht nur in dem Bereich der klassischen öffentlichen Verwaltung, sondern auch in gewerblich-technischen Berufen. Zu den ausgezeichneten Absolventen gehören daher auch zwei Elektroniker für Geräte und Systeme, zwei Chemielaboranten, eine Physiklaborantin, eine Fachinformatikerin, ein IT-Systemelektroniker, ein Feinwerkmechaniker und ein Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik. Frau Gleicke nutzte die Veranstaltung auch, um den anwesenden Ausbilderinnen und Ausbildern für deren fachlichen und persönlichen Einsatz zu danken.

Ein besonderes Anliegen der Parlamentarischen Staatssekretärin war es, auf die Bedeutung der Berufsausbildung für die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge hinzuweisen. „Das kann auf mittlere und lange Sicht durchaus zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Wirtschaft, aber auch im öffentlichen Dienst beitragen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese jungen Leute in der Regel hochmotiviert sind."