Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, auf dem deutsch-afrikanischen Wirtschaftsgipfel.

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

© BMWi/Maurice Weiss


Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, reist mit einer Unternehmerdelegation vom 8. – 10. Februar 2017 nach Nairobi, Kenia. Dort eröffnet sie am 9. Februar den German African Business Summit (GABS) der Subsahara-Afrika Initiative der deutschen Wirtschaft (SAFRI) mit mehreren Hundert Teilnehmern aus der Region.

Bundesministerin Zypries: „Für die deutsche G20-Präsidentschaft hat die Bundesregierung Afrika und nachhaltiges, inklusives Wachstum zu Schwerpunktthemen gemacht. Die Chancenregion Afrika, die bis zum Jahr 2050 zwei Milliarden Bewohner zählen dürfte, ist ein Markt, der gerade erst dabei ist, sein volles Potential zu entfalten. Der Investitionsbedarf dort ist enorm, Know-how 'Made in Germany' sehr gefragt und deutsche Unternehmen bereit, in die jungen Menschen in Afrika zu investieren und technologischen Wissenstransfer zu fördern. Meine erste Delegationsreise geht daher nach Afrika, als ein Signal, dass wir die Bedeutung der Region ernst nehmen und gemeinsam mit unseren Unternehmen einen nachhaltigen Beitrag leisten wollen.“

Die deutschen Wirtschaftsbeziehungen zu Afrika sind gut, aber ausbaufähig. Das bilaterale Handelsvolumen mit Subsahara Afrika betrug 2015 nur knapp 26 Milliarden Euro, was dem deutschen Handel mit der Slowakischen Republik entspricht. Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in Subsahara-Afrika von etwa 7 Milliarden Euro macht weniger als ein Prozent der weltweiten deutschen Direktinvestitionen aus.

Kenia ist mit einem Handelsvolumen von 533 Millionen Euro der wichtigste Wirtschaftspartner Deutschlands in Ostafrika. Das Land ist dort mit einem geschätzten Bruttoinlandsprodukt von 69,2 Mrd. US$ (2016) und einem Wachstum von über 6 % die leistungsstärkste Volkswirtschaft.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gtai.de.