MINT-Tag im BMWi 2016

Der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Beckmeyer (Mitte); Thomas Sattelberger, Vorsitzender von "MINT Zukunft schaffen" (links) und Dr. Ellen Walther-Klaus, Geschäftsfüherin von "MINT Zukunft schaffen" (rechts)

© BMWi/Susanne Eriksson

Vertreter der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) trafen sich heute im Bundeswirtschaftsministerium zum nationalen MINT-Tag 2016. Unter dem diesjährigen Leitgedanken "MINT-Fachkräfte im magischen Dreieck: Digitale Revolution - Demographie - Migration" diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Schulen, Hochschulen und Gesellschaft unter anderem, wie wir auf diese Herausforderungen reagieren müssen.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Uwe Beckmeyer, der bei der Veranstaltung zum MINT-Ehrenbotschafter ernannt wurde: "Ohne MINT-Fachkräfte werden wir den Weg in die Digitalisierung nicht schaffen. Darum müssen wir dringend dafür sorgen, dass Fachkräfte besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Insbesondere junge Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund müssen wir dabei unterstützen."

Die Auszeichnung zum MINT-Ehrenbotschafter ist eine Ehrung, die für besondere Verdienste im Engagement um die Bildung in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik verliehen wird. Der bundesweite Tag wird vom Verein "MINT Zukunft schaffen" ausgerichtet und findet unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftsministeriums statt.

Thomas Sattelberger, Vorsitzender von "MINT Zukunft schaffen" zur Bedeutung der MINT-Bildung: "Wir müssen in Deutschland 'Digitales Analphabetentum' vermeiden, und dies kann nur geschehen, wenn die MINT-Bildung entlang der gesamten Bildungskette gestärkt wird. Wir brauchen mehr Durchschlagskraft und müssen von Leuchttürmen hin zur Flächenbeleuchtung kommen."