Transatlantischer Energiewendedialog

© istockphoto.com/Retrovizor

Der Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, bricht am Sonntag zu einer Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika auf, welche ihn neben Kalifornien nach Washington DC und New York City führen wird. Ziel der Reise ist der bilaterale Austausch zur Energiewende Deutschlands und den USA. Bei Treffen mit dem kalifornischen Gouverneur, Jerry Brown, und dem Chairman for Energy des Staates New York, Richard Kauffman, soll eine vertiefte Kooperation im Energie- und Klimabereich vereinbart werden.

Staatssekretär Baake: "Die USA haben Anfang September den Klimavertrag von Paris ratifiziert und sich damit zu ambitioniertem Klimaschutz verpflichtet. Mit Kalifornien und dem Staat New York verfolgen zwei der wirtschaftlich stärksten U.S.-Bundesstaaten vergleichbar ambitionierte energie- und klimapolitische Ziele wie Deutschland. Ich möchte mit den Vertretern dieser Staaten und mit der US Administration darüber diskutieren, wie Deutschland und die USA dabei vorangehen können, einen neuen Investitionsstandard zu setzen. Wir müssen heute die richtigen energiepolitischen Rahmenbedingungen setzen, um absehbare Fehlinvestitionen zu vermeiden. Ziel ist es, die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas durch Energieeffizienztechnologien und erneuerbarer Energien, zu ersetzen."

Weitere Höhepunkte der Reise sind der Besuch der VERGE 16-Konferenz in Santa Clara, Kalifornien, die Besichtigung innovativer Energie-Start-ups im Silicon Valley sowie Treffen mit hochrangigen Vertretern des Außen- und Energieministeriums der USA in Washington, DC.

Fest eingeplant ist auch der Austausch mit Entscheidungsträgern der Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, beispielsweise bei einer Diskussionsveranstaltung im Center for Strategic and International Studies in Washington, DC und bei einem Treffen mit Bankenvertretern in New York City.

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt"