Runder Tisch Erdgasmobilität hat seine Arbeit aufgenommen.

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Staatssekretär Rainer Baake hat heute die erste Sitzung des Runden Tisches Erdgasmobilität im BMWi eröffnet, an dem Vertreter der Fahrzeughersteller, der Gaslieferanten und Tankstellenbetreiber sowie Vertreter wichtiger Kunden aus dem Einzelhandel, Flottenbetreiber und der Öffentlichen Hand teilgenommen haben. Ziel des Runden Tisches ist, die Nutzung von Erdgas als Kraftstoff voranzubringen.

Staatssekretär Baake: "Der Runde Tisch Erdgasmobilität soll Maßnahmen entwickeln, um einen Erdgasanteil von 4 Prozent am Energieverbrauch im Verkehrssektor bis 2020 zu erreichen. Dieses Ziel haben wir mit der Fahrzeugindustrie Ende 2015 im Branchendialog vereinbart. Die Bundesregierung wird in Kürze die Verlängerung der Steuerermäßigung auf Gas als Kraftstoff beschließen. Damit schaffen wir belastbare wirtschaftliche Rahmenbedingungen, damit die Erdgasmobilität ein fester Bestandteil der Energiewende im Verkehrssektor werden kann. Jetzt kommt es darauf an, dass die Marktakteure sich auf konkrete Maßnahmen verständigen, um Erdgasmobilität signifikant voranzubringen."

Erdgasfahrzeuge haben geringe CO2-Emissionen und stoßen keine Partikel sowie kaum Stickoxide aus. Erdgas als Kraftstoff kann deshalb erheblich dazu beitragen, die Feinstaubbelastung in urbanen Zentren in den Griff zu bekommen und die dringend notwendige Trendwende bei den CO2-Emissionen des Verkehrssektors einzuleiten.

Die Teilnehmer des Runden Tisches haben sich darauf verständigt, bis Ende Januar 2017 zusammen mit dem BMWi ein Maßnahmenpaket zu erarbeiten, um das 4-Prozent-Ziel für die Erdgasmobilität zu erreichen. Als erster Schritt sollen nun eine Reihe von Fokusregionen in Deutschland identifiziert werden, in denen die Nutzung von Erdgasfahrzeugen und der Infrastrukturausbau besonders schnell vorangebracht werden sollen.

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