Gabriel reist nach Moskau

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Der Wissenschaftsrat hat heute die Stellungnahme zur Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) veröffentlicht und die hervorragende Wahrnehmung ihres Auftrages für Sicherheit in Technik und Chemie bestätigt. 

Bundesminister Gabriel: "Der Wissenschaftsrat hat festgestellt, dass die BAM exzellente Arbeit für die deutsche Wirtschaft mit einem einzigartigen Leistungsprofil auf nationaler und europäischer Ebene leistet. Die BAM gewährleistet in hervorragender Weise Sicherheit in Technik und Chemie. Ich gratuliere der BAM und ihrem Präsidenten Prof. Ulrich Panne zu diesem Ergebnis und danke dem Wissenschaftsrat und den Mitgliedern der Kommission für die im Rahmen der Evaluation geleistete Arbeit." 

BAM-Präsident Ulrich Panne: "Die Ergebnisse des Wissenschaftsrates bewerten unsere Arbeit in großen Teilen als sehr erfolgreich und bestärken die BAM, die Aufstellung in strategischen Themenfeldern fortzusetzen. Wir begrüßen den Bewertungsbericht und empfinden die Empfehlungen als wertvolle und hilfreiche Hinweise für die weitere Entwicklung der BAM. Persönlich freue ich mich besonders darüber, dass der Wissenschaftsrat der BAM eine hohe Attraktivität für den nationalen und internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs bescheinigt und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als sehr motiviert ansieht." 

Die Forschungsleistungen der BAM werden insgesamt als von guter bis sehr guter, in Teilen auch von herausragender Qualität bewertet. Dienstleistungen, wie beispielsweise die Zertifizierung von Referenzmaterialien oder komplexe Prüf- und Analyseverfahren, werden auf sehr hohem Niveau betrieben und sind international sichtbar. Im Rahmen der gesetzlichen Zuständigkeiten bei Zulassungen oder Konformitätsbewertungen, z. B. von Behältern für radioaktive Stoffe, hat die BAM deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal inne. Der Wissenschaftsrat bescheinigt der BAM eine sehr gute wissenschaftliche Vernetzung und erkennt an, dass die BAM in der internationalen Regelsetzung, z. B. im Gefahrgutrecht und der Normung eine Schlüsselrolle einnimmt. Das BMWi wird die BAM dabei weiter begleiten, den als gut bewerteten Technologietransfer noch weiter zu stärken, denn der Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft hat auch für die BAM zunehmende Bedeutung. Auch die Digitalisierung stellt die BAM vor neue Herausforderungen, sowohl durch innovative Produktionsprozesse als auch durch neue wissenschaftliche Methoden (Big Data, Simulationen, Sensornetzwerke). Der Wissenschaftsrat begrüßt die zunehmend europäische Ausrichtung der BAM und empfiehlt eine Verstärkung der europäischen Netzwerkbildung. 

Insgesamt stellt der Wissenschaftsrat fest, dass die BAM sich auf sehr hohem Niveau und mit einem einzigartigen Leistungsprofil auf nationaler und europäischer Ebene als wissenschaftsbasiertes Kompetenzzentrum für "Sicherheit in Technik und Chemie" etabliert und seit der letzten Evaluation durch den Wissenschaftsrat 2006 erfolgreich weiterentwickelt hat. 

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. 

Pressekontakt Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Venio Quinque
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