Neue Landschaft im Gessental bei Ronneburg.

© Wismut GmbH

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke, hat die "herausragenden" Leistungen bei der Wismut-Sanierung gewürdigt. 

Auf der heutigen Festveranstaltung in der Neuen Landschaft Ronneburg anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Bundesunternehmens Wismut GmbH erklärte die Ostbeauftragte der Bundesregierung: "Mit der Gründung der Wismut GmbH und dem Beginn der Sanierung der radioaktiven Hinterlassenschaften des Uranbergbaus begann 1991 eines der schwierigsten Umweltsanierungsprojekte im wiedervereinten Deutschland. Die Ergebnisse von 25 Jahren Sanierungstätigkeit durch die Wismut GmbH sind beeindruckend. Sie sorgen nicht nur für eine ökologisch intakte Umwelt, sondern sie eröffnen der Region auch im Bereich des Tourismus neue wirtschaftliche Perspektiven. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement und dafür, dass sie uns und unseren Kindern und Enkelkindern eine so schöne und lebenswerte Landschaft zurückgeben", sagte Gleicke. 

Im Auftrag der Bundesregierung saniert die Wismut GmbH seit 1991 die Hinterlassenschaften des früheren Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen. Für die Sanierung hat der Bund bisher mehr als 6 Mrd. Euro bereitgestellt. Die bisherigen Sanierungsarbeiten haben zu einer signifikanten Senkung der Umweltbelastungen in den ehemaligen Bergbaugebieten geführt. Die Sanierung schafft neue Grundlagen für die wirtschaftliche Entwicklung. 

Gute Beispiele für die erfolgreiche Sanierung sind die Neuen Landschaften mit dem Ronneburger Balkon, die Schmirchauer Höhe in Thüringen und Bad Schlema in Sachsen, das - an bessere Zeiten anknüpfend - seinen Status als Kurort zurück erlangen konnte. Die Sanierungsleistungen finden international hohe Anerkennung und dienen oft als Musterbeispiel.