Strommasten und Windrad zum Thema Energieversorgung.

© BMWi/Holger Vonderlind

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Rainer Baake, wird am Samstag nach Japan reisen. Er wird dort am 1. und 2. Mai am G7-Energieministertreffen unter japanischer Präsidentschaft in Kitakyushu (Japan) teilnehmen. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens steht das Thema Energiesicherheit, darunter Maßnahmen zur Verbesserung der Gas- und Stromversorgungssicherheit sowie Abwehrmaßnahmen gegen die Gefahren von Cyberangriffen im Energiesektor. Die Bundesregierung erachtet den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz als zentral zur Steigerung der Energieversorgungssicherheit und bringt dies als Kernthema in die Diskussion der G7 ein.

Staatssekretär Baake: "Letztes Jahr im Juni haben sich die G7-Staats- und Regierungschefs in Schloss Elmau zu dem Ziel bekannt, die Weltwirtschaft im Laufe des Jahrhunderts zu dekarbonisieren. Ein Umbau der Energiewirtschaft soll bis 2050 erfolgen. Auf der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 ist es gelungen, diese Ziele zwischen 195 Staaten in einem völkerrechtlichen Vertrag zu verankern. Die G7-Staaten sollten nun dabei vorangehen, einen neuen Investitionsstandard zu setzen. Wir müssen die fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas, durch Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienztechnologien ersetzen."

Die Ergebnisse des G7-Energieministertreffens werden in einer gemeinsamen Abschlusserklärung festgehalten und den Staatsund Regierungschefs für den G7-Gipfel in Ise-Shima im Mai 2016 vorgelegt.