Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Über 1.500 engagierte Partner, mehr als 1.800 Veranstaltungen bundesweit und zehntausende Besucherinnen und Besucher: Die diesjährige „Gründerwoche Deutschland“ war wie bereits in den Vorjahren ein voller Erfolg. Vom 13. bis zum 19. November konnten die Besucherinnen und Besucher in Workshops, Wettbewerben, Planspielen und bei vielen weiteren Events testen, ob Selbständigkeit für sie eine vielversprechende Perspektive ist.

Mit der Gründerwoche setzt das Bundeswirtschaftsministerium Impulse für eine neue Gründungskultur. Das ist wichtig, denn unser Land braucht mehr Gründerinnen und Gründer. Sie sind der Motor für neue Ideen, Arbeitsplätze und Wachstum. Besonders junge Menschen wollen wir zu unternehmerischer Selbständigkeit motivieren.

Zum Auftakt der Gründerwoche 2017 wurden die besten deutschen Schülerfirmen ausgezeichnet. Von den über 300 Teams, die am diesjährigen Bundes-Schülerfirmen-Contest teilgenommen haben, wurden die zehn erfolgreichsten nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren tollen Projekten gezeigt, wie viele Ideen und wie viel unternehmerisches Engagement in ihnen stecken.

Ich bin überzeugt, dass die Schulen dieses Potenzial der Kinder und Jugendlichen noch stärker als bisher fördern sollten. Deshalb habe ich mit der diesjährigen Gründerwoche den „Tag des Unternehmergeistes“ ins Leben gerufen. Dieser soll die Schulen anregen, unternehmerische Praxis in den Schulalltag zu integrieren. Durch Schülerfirmen, Planspiele oder Unternehmergespräche können Schülerinnen und Schüler spannende und wichtige Erfahrungen sammeln.

Das Thema Unternehmensgründung spielt auch für viele Geflüchtete eine große Rolle. Viele von ihnen haben unternehmerisches Potenzial, zumal nicht wenige bereits in ihrer Heimat selbständig waren. Das Pilotprojekt „Start-Up Your Future“ unterstützt Geflüchtete in Berlin und Brandenburg dabei, ihre Gründungsideen umzusetzen. Wie das Projekt den Menschen bei der Integration hilft, zeigt der Artikel in der vorliegenden Ausgabe der „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“.

Darüber hinaus berichten wir über weitere wichtige wirtschaftspolitische Themen wie die neue Strategie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den aktuellen Stand in Sachen Industrie 4.0 sowie über die Modernisierung der Wirtschaftsstatistik.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre!

Brigitte Zypries
Bundesministerin für Wirtschaft und Energie