Cockpit eines Autos zum automatisierten Fahren Bild vergrößern

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Automatisiertes und vernetztes Fahren entwickelt sich zu einem Wachstumstreiber für die deutsche Automobilindustrie. So zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation im Auftrag des BMWi, dass große Wertschöpfungs- und Beschäftigungsgewinne in Deutschland zu erwarten sind.

Vor diesem Hintergrund haben im Rahmen des Branchendialogs mit der Fahrzeugindustrie am 1. November 2016 rund 30 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft beim BMWi-Workshop "Automatisiertes und vernetztes Fahren" zentrale Handlungsfelder und Lösungsansätze diskutiert.

Deutschland als Leitanbieter: Lösungen für eine vernetzte Zukunft

Diskutiert wurde unter anderem, wie durch die Anpassung des Rechtsrahmens mehr Planungs- und Rechtssicherheit für die deutsche Automobilindustrie und die Verbraucher geschaffen werden kann, damit Deutschland zum Leitmarkt auf diesem Gebiet wird.

Ebenfalls auf der Agenda standen Vorträge und Diskussionsrunden über neue Geschäftsmodelle und die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit. Um Hacker-Angriffe und Virenbefall von automatisiert und vernetzt fahrenden Autos nahezu auszuschließen, müssen zügig Standards entwickelt werden. Bei der Nutzung der Fahrzeugdaten müssen IT-Sicherheit und Datenschutz an erster Stelle stehen, um unbefugten Zugriff nahezu vollständig auszuschließen und die Privatsphäre der Verbraucher auf einem sehr hohen Niveau zu gewährleisten.

Positionspapier fasst zentrale Handlungsfelder zusammen

Unter Berücksichtigung der Diskussionen im Rahmen des Workshops entstand ein Positionspapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), das die zentralen Handlungsfelder beim Thema "Automatisiertes und Vernetztes Fahren" ausführlich darstellt und mögliche Lösungsansätze beschreibt. Das Positionspapier ist hier (PDF: 60 KB) abrufbar.